Philip de Souza, geboren 1964 in Usk (Wales), ist Historiker und international anerkannter Experte für Seefahrtsgeschichte. Sein Buch Seefahrt und Zivilisation gilt als „das Standardwerk“ (Times Literary Supplement) zu diesem Thema. Philip de Souza gehört der Nautical Archaeology Society an und ist Fellow der Royal Historical Society. Er lebt in Surrey und lehrt am University College Dublin.
Andreas Spaeth, geboren 1966 in Hamburg, blickt schon von seinem Schreibtisch in der historischen Hamburger Deichstraße auf das Wasser des Nikolaifleets nahe der Speicherstadt. Der freie Journalist, tätig für ein großes Spektrum an deutschen und internationalen Printmedien sowie als Experte in Radio und TV, hat sich allerdings weniger dem Wasser als der Luftbeförderung verschrieben. Spaeth gehört zu den wenigen Spezialisten unter Deutschlands Journalisten, die sich bei allen Belangen der Verkehrsfliegerei auskennen. Dazu gehört natürlich immer auch mal das Element Wasser, sei es bei Flugbooten, Löschflugzeugen oder eben auch Notlandungen im Wasser, seinem ersten mare-Thema.
Allister Sparks (1933-2016) war einer der profiliertesten Journalisten Südafrikas. Der engagierte Apartheidgegner schrieb eine viel beachtete Biografie Nelson Mandelas und war neben anderem Nachrichtenchef des Staatsrundfunks und Leiter einer Journalistenakademie. 1995 erschien auf Deutsch seine Darstellung des südafrikanischen Umbruchs Morgen ist ein anderes Land beim Berlin Verlag. Sparks lebte bei Johannesburg.
Laura Spence-Ash, 1959 geboren, studierte an der Rutgers University in Newark Creative Writing und lebt in New Jersey. Ihre Erzählungen sind in verschiedenen Literaturzeitschriften erschienen; für ihr Schreiben erhielt sie mehrere Stipendien. Ihr Debütroman Und dahinter das Meer wurde in den USA zum Bestseller und wird in zahlreiche Sprachen übersetzt.
Henrik Spohler, Jahrgang 1965 studierte an der Folkwangschule / Universität Essen und arbeitet seit 1994 als freischaffender Fotograf in Hamburg für Magazine und Unternehmenskommunikation. Spohlers vielfach ausgezeichnete Arbeiten sind in öffentlichen und privaten Sammlungen vertreten.
Charles Sprawson taucht in den Hellespont, den er zusammen mit seiner Tochter durchschwamm. Der Autor studierte am Trinity College in Dublin, ist Dozent für klassische Kultur und handelt mit Gemälden aus dem 19. Jahrhundert. Er lebt in Großbritannien.
Florian Sprenger, geboren 1981, ist Medienwissenschaftler und Philosoph. Er promoviert über die Mediengeschichte der Elektrizität. Seit 2007 ist er Kollegiat im Initiativkolleg „Sinne – Technik – Inszenierung: Medien und Wahrnehmung“ der Universität Wien.
Karl Spurzem, geboren 1959 im Rheinland, studierte Kunstgeschichte, Romanistik und Städtebau. Nach Stationen bei der Berliner Tageszeitung Die Welt, einer Hamburger Musikzeitschrift und als freier Journalist wurde er im Sommer 2001 Chef vom Dienst bei mare, im Frühjahr 2008 stellvertretender Chefredakteur und Textchef. Seither lernt der Segelflieger das Segeln.
Peter Stamm, Jahrgang 1963, ist Schriftsteller und lebt in Zürich.
John Stape, Jahrgang 1949, forscht seit Jahrzehnten zu Conrads Leben und Werk. Er ist Autor zahlreicher Schriften über den großen Polen und hat unter anderem den Cambridge Companion to Joseph Conrad herausgegeben. Nachdem John Stape in Kanada und Frankreich sowie in Japan, Singapur, Indonesien und Thailand gelebt und gearbeitet hat, lehrt er heute am St. Mary's College in Oregon.
William F. Stark umrundete als junger Mann an Bord des Frachtseglers Pamir Kap Horn. Als William Stark 1994 den amerikanischen Cap Horniers beitrat, hatte die Sektion noch 29 Mitglieder. Heute ist er einer der letzten Zeugen einer Epoche, die mit der Auflösung der weltweiten Vereinigung der Cap Horniers unwiederbringlich zuende gehen wird.
Barbara Stauss, Bildredakteurin, geboren 1967 in der Schweiz, lebt seit 1988 in Berlin. Ausbildung zur Fotografin am Lette-Verein in Berlin, danach Archivmitarbeit bei verschiedenen Foto-Agenturen. Sie ist Gründungsmitglied von mare und war bis 2022 verantwortlich für die Fotografie im Heft.
John Ernst Steinbeck, geboren 1902 in Salinas, Kalifornien, gestorben 1968 in New York City, gehört zu den erfolgreichsten US-amerikanischen Autoren des 20. Jahrhunderts. 1940 erhielt er den Pulitzer-Preis für seinen Roman Früchte des Zorns und 1962 den Nobelpreis für Literatur.
Annette Steinich kommt aus Mackes Geburtsstadt Meschede. Seit 2012 lebt und arbeitet sie als freie Autorin in Tunis, nahe dem „Café des Nattes“. Über Tunesiens Weg in die Demokratie schreibt sie vor allem in der Neuen Zürcher Zeitung.
Julia Stellmann, Jahrgang 1994, studierte Kunstgeschichte, Germanistik und Kulturmanagement und lebt als freie Kunstkritikerin in Düsseldorf.