MS Cape Race

mare-Schiff MS „Cape Race“

Die „Cape Race“ ist ein hochseetauglicher Trawler, der zu einem Expeditions- und Forschungsschiff umgebaut wurde, das an die glorreiche Ära der Trampdampfer erinnert. Ursprünglich dafür gedacht, ganzjährig in den unwirtlichsten Seegebieten der Welt auf Fischfang zu gehen, ist sie so konstruiert, dass man mit ihr bequem und sicher von Pol zu Pol fahren kann. Dank einer Reichweite von mehr als 7000 Meilen kann sie zweimal den Atlantik überqueren, ohne nachtanken zu müssen, und dank des für Eisfahrten verstärkten Rumpfs eignet sie sich auch für Expeditionen in arktische Gewässer. So können bis zu zwölf Gäste maßgeschneiderte Reisen in entlegene Regionen unternehmen, um dort wissenschaftliche Experimente oder Filmaufnahmen durchzuführen.

Die „Cape Race“ wurde 1963, zur Glanzzeit des Fischfangs auf dem Atlantik, als erster Stahltrawler, der je in Kanada entstand, gemäß den Standards des Lloyd’s Register im Auftrag einer britischen Reederei von der Werft George T. Davie & Sons in Quebec gebaut. Sie ist das Resultat eines Schiffbaus, der modernste Verfahren mit handwerklicher Tradition vereint.

Im Herbst 2017 erwarb der mareverlag die „Cape Race“. Bei dieser Entscheidung ging es vor allem um den Erhalt und die Zukunftsfähigkeit des Schiffes, aber auch darum, ein weiteres tragfähiges und nachhaltiges Geschäftsmodell für den Verlag zu schaffen. Um den hohen Anspruch bezüglich des Meeresschutzes gerecht zu werden, wird die „Cape Race“ seit Frühjahr 2018 auf einer Werft in Island generalüberholt. Dabei werden unter anderem die Crewkabinen komplett erneuert und dem aktuellen Standard der Gästeunterbringungen angepasst. Außerdem werden ein aufwendiges Abwassersystem, das den gesetzlichen Anforderungen vollends entspricht, und alle Navigations- und Sicherheitssysteme komplett neu installiert.

Ab dem Sommer 2020 steht die „Cape Race“ für individuelle Charterfahrten und wissenschaftliche Expeditionen in der Arktis zur Verfügung.

Die beiden Reisen im Jahr 2020 auf der „Cape Race“ beginnen jeweils am
23. Juli und am
26. August
in Longyearbyen, Spitzbergen. Sie dauern jeweils acht Nächte.
Die Preise variieren je nach Kabine von etwa 8000 bis 9000 Euro, inklusive Linienflügen von und nach Deutschland/Schweiz/Österreich, Economyklasse, Übernachtung im Hotel „SAS Airport Oslo“ auf der Hin- und Rückreise, Vollpension an Bord, Landgängen mit Schlauchbooten, Vorträgen an Bord, deutschsprachiger Reiseleitung, sehr erfahrenen Guides und Flughafensteuern. Alkoholische Getränke und Softdrinks an Bord, Reiseversicherung und persönliche Ausgaben sind darin nicht enthalten.

Im Unterschied zu anderen Angeboten auf Spitzbergen bieten wir mehr als nur grandiose Naturerlebnisse. Eine Reise wird sich ganz der Literatur (und narrativen Sachbüchern) über die Arktis widmen. Es werden dabei entsprechende Texte gelesen, und gemeinsam mit einer Autorin/einem Autor findet ein Austausch über das Schreiben und das Geschriebene statt.

Die zweite Reise wird von einem Meeresforscher begleitet, der Ihnen die komplexe und faszinierende Ökologie der Arktis näher bringt. Grundlage dazu wird der im November 2019 erscheinende sechste „World Ocean Review“ dienen, eine Publikation, die in Zusammenarbeit des mareverlags mit allen bundesdeutschen Meeresinstituten erstellt wird.

Sie haben die Wahl zwischen der Welt der Bücher und der Welt der Forschung – zusätzlich, zu dem, was auch alle anderen Anbieter im Programm haben. Darüber hinaus sind die begrenzte Anzahl von zwölf Passagieren, das 2020 auf den letzten Stand der Sicherheit und Ökologie gebrachte Schiff mit seinem Charme der Trampschifffahrt und die extrem arktiserfahrene Crew (der Kapitän zum Beispiel fährt seit zehn Jahren in den Gewässern von Spitzbergen) die besonderen Merkmale dieser Reisen.
Genaue Angaben zu Preisen und weitere Details wissen wir selbst leider erst im Frühling 2019.

Für Buchungsanfragen:
Telefon: +49-176-81390041
E-Mail: info@mscaperace.com


Mehr über die Geschichte und detaillierte Informationen über die „Cape Race“ gibt es auf der Website: www.mscaperace.com.

Auf Instagram und Facebook wird der Umbau des Schiffes in Bildern dokumentiert.
Die „Cape Race“ auf Instagram bei mareverlag und unter mscaperace.
Die „Cape Race“ bei Facebook.