Gisela Stelly wuchs in den 50er und 60er Jahren in Berlin auf, arbeitete als Journalistin für DIE ZEIT, führte Regie bei Dokumentar- und Spielfilmen und hat sowohl Drehbücher geschrieben als auch mehrere Romane veröffentlicht, zuletzt Spiel mit mir (Droemer). Gisela Stelly lebt heute in Hamburg.
Angela Stercken, Kunstwissenschaftlerin und Kuratorin, ist Grimme-Preisträgerin und Autorin vieler Fachbeiträge zur Kunst seit den 1960er-Jahren.
Jan Philipp Sternberg, Jahrgang 1974, ist Historiker und Journalist.
Robert Louis Stevenson, geboren 1850 in Edinburgh, studierte Jura und wurde nach dem Studium freier Schriftsteller. Nachdem er wegen seines Lungenleidens lange vergeblich ein Klima gesucht hatte, das seine Krankheit heilte, lebte er seit 1888 auf Samoa, wo er 1894 starb. Zu seinen berühmtesten Werken zählen Die Schatzinsel (1882) und Der seltsame Fall des Dr. Jekyll und Mr. Hyde (1886).
Fanny Stevenson, geboren 1840 in Indianapolis, lernte R. L. Stevenson 1876 in Frankreich in der Künstlerkolonie Grez-sur-Loing kennen, wo sie mit ihren beiden Kindern getrennt von ihrem ersten Mann Samuel Osbourne lebte. 1880 heiratete sie R. L. Stevenson und zog 1890 mit ihm und den Kindern nach Samoa. Nach dem Tod ihres Mannes lebte Fanny wieder in Europa und den USA. Sie starb 1914 in Kalifornien.
Douglas Stewart wurde in Glasgow geboren. Er war Anwalt in London, gründete eine Kanzlei und ist der Präsident von Legalink, einem globalen Netzwerk unabhängiger Rechtsanwälte. Douglas Stewart ist Experte für Seerecht, Autor mehrerer Romane und Sachbücher zu diesem Thema und hält regelmäßig Vorträge zur Kriminalität auf See. Er lebt heute in Las Vegas.
Tanja Stidinger schrieb u.a. für taz, Spiegel und Berliner Zeitung. In mare no. 2 betrachtete sie die Muschel als Symbol sexueller Verführung.
Geboren 1969 in München. Studium der Sprach- und Literaturwissenschaft in München und Berlin, Schwerpunkte einerseits Lateinamerika, d.h. die Kolonialgeschichte, die Kreolsprachen und die Literatur Lateinamerikas, und andererseits die Sprachvermittlung und Didaktik im Bereich der Germanistik. Er lebt heute mit seiner Familie in Rangsdorf, südlich von Berlin, und arbeitet freiberuflich als Dozent für Deutsch als Fremdsprache/Fachdeutsch, deutsche Literatur und Interkulturelle Kommunikation, zurzeit an der Technischen Hochschule Wildau und der Technischen Universität Berlin.
Andreas Stirn, 1974 in Berlin geboren, studierte Geschichte, Literatur und Soziologie, durchwanderte nebenbei Brandenburg und Nordspanien und schreibt als freier Journalist für Tagesspiegel, taz, Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung und andere.
Adolf Stock, Jahrgang 1951, ist freier Journalist und lebt in Berlin. Am liebsten schreibt er über das Verhältnis von Architektur und Gesellschaft.
Robert Stockhammer, geb. 1960, Professor für Allgemeine und Vergleichende Literaturwissenschaft an der LMU München, studierte, promovierte, lehrte, habilitierte sich und forschte zwischen 1980 und 2007 überwiegend in Berlin. Bereits sein jüngstes von vier Büchern, Kartierung der Erde. Macht und Lust in Karten und Literatur (2007), enthält ein Kapitel über Melvilles Roman Moby-Dick, der auch gegenwärtige Forschungen zum Verhältnis von Literatur und Globalisierung begleitet.
Bram Stoker, 1847 bei Dublin geboren, schlug sich nach dem Studium als unbezahlter Theaterkritiker und Zeitschriftenherausgeber durch und wurde später Theatermanager von Henry Irving und Agent von Mark Twain. Er publizierte Romane und Erzählungen und gelangte mit seinem Schauerroman Dracula – posthum – zu Weltruhm. Bram Stoker starb 1912 in London. Bei mare erschien 2020 seine Erzählung Der Zorn des Meeres, die wie Das Geheimnis der See an der windumtosten Küste Aberdeenshires spielt und von der deutschen Presse als große Entdeckung gefeiert wurde.
Robert Stone, Jahrgang 1937, zählt zu den größten Schriftstellern der amerikanischen Gegenwartsliteratur. Er ist Autor zahlreicher Romane, darunter Kinder des Lichts, für die er unter anderem mit dem Faulkner- Preis und dem National Book Award ausgezeichnet wurde. Auf deutsch erschien von ihm zuletzt Das Jerusalem Syndrom (2001). Robert Stone lebt in New York und Key West.
Theodor Storm, geboren 1817 in Husum, gestorben 1888, studierte Jura und arbeitete unter anderem als Rechtsanwalt und Richter. Mit seinem schriftstellerischen und lyrischen Werk prägte er den deutschen Realismus. Der Schimmelreiter, erschienen im April 1888, war seine letzte Novelle.
Carsten Stormer, Jahrgang 1973, ist Mitglied der Reportageagentur Zeitenspiegel und Asienkorrespondent. Eigentlich wollte er mal Kapitän werden und die Weltmeere befahren, abgebrochene Lehre zum nautischen Offiziersassistenten. Wurde stattdessen aber Speditionskaufmann, Barkeeper und Rucksackreisender. Entschied sich aber dann, Journalist zu werden und wurde Reporter bei der Phnom Penh Post in Kambodscha und bei der Myanmar Times in Birma. Später Studium der Journalistik in Bremen und am Indian Institute of Technology (IIT) in Chennai, Indien. Stipendiat der Reportageschule Günter Dahl. Seit 2004 freier Journalist. Ständiger Korrespondent von Zeitenspiegel in Manila. Hauptsächlich schreibt Stormer Reportagen aus Asien und Krisengebieten.