Martin Schlüter, Jahrgang 1977, lebt in Hamburg und arbeitet im Auftrag von Redaktionen, Unternehmen und Werbeagenturen im In- und Ausland. Nach dem Abitur fuhr er mit dem Fahrrad von Nordalaska nach Los Angeles und lernte dabei, dass hinter verschlossenen Türen oft interessante Menschen stecken (und dass eine Kamera ein Türöffner sein kann). Nach Studienjahren in Dortmund, Wolverhampton und Hannover fühlt er sich nahe Nord- und Ostsee nun zuhause. Seine Liebe zum Meer verdankt er vermutlich seinem Vater, der in Cuxhaven aufwuchs und seine Kinder alljährlich in den Sommerferien dorthin verschleppte.
Ulrike Schmid, Jahrgang 1977, hat nach Jahren der Arbeit im Sozialbereich ihre Leidenschaft zum Beruf gemacht. Abschluss des Studiums an der Fachhochschule Bielefeld mit dem Bachelor of Arts (Fotografie und Medien) ab. Seit 2013 arbeitet sie als freischaffende Fotografin mit dem Schwerpunkt Dokumentarfotografie.
Bastienne Schmidt wurde in Deutschland geboren und lebt in Bridgehampton, New York. Zuvor lebte und arbeitete sie in Griechenland und Italien. Ihre Fotografien gehören unter anderem zu den Kollektionen des Museum of Modern Art in New York, des International Center of Photography, des Brooklyn Museum und des Victoria and Albert Museum in London. Ihre Ausstellung Vivir la Muerte wurde weltweit gezeigt und erhielt den Kodak Award 1996. Es folgten die Veröffentlichungen American Dreams, ShadowHome, Home Stills, Topography of Quiet und Typology of Women.
Harald Schmitt ist seit 1977 Fotoreporter des Stern und sechsmaliger World-Press-Photo-Award-Gewinner.
Charlotte Schreiber, Jahrgang 1986, studierte Fotografie und ist freiberufliche Fotografin in Hamburg.
Frank Schultze, Jahrgang 1959, studierte in Dortmund Bildjournalismus. Seit 2000 ist er Mitglied der Reportergemeinschaft Zeitenspiegel. Er arbeitet vorwiegend an entwicklungspolitischen Themen in den Krisenregionen der Welt, bei denen der Mensch im Mittelpunkt steht.
Dario Sečen, geboren 1970 im kroatischen Doboj, hat an der Fachakademie für Fotodesign in München studiert. Heute ist er Creative Director bei einer Agentur für Bild und Video.
Elke Selzle, Jahrgang 1961, arbeitet als Modefotografin u.a. für Vogue, Cosmopolitan und Brigitte.
Augustus F. Sherman (1865-1925) war ein US-amerikanischer Beamter des Bureau of Immigration, der US-amerikanischen Einwanderungsbehörde, und Fotograf.
Claudio Sieber, Jahrgang 1981, ist Multimediajournalist in Siargao, Philippinen.
Mirjam Siefert, geboren 1978, ist Fotografin. Sie lebt und arbeitet in Berlin.
Jan Siefke, geboren 1967, hat als freier Fotograf in Chile und Hongkong gearbeitet und lebt zur Zeit in Schanghai.
Stefanie Silber, geboren 1975 in Hamburg, studiert Fotojournalismus und Dokumentarfotografie in Hannover.
Die Fotografin Stephanie Sinclair wird repräsentiert von der Agentur VII Network und lebt im libanesischen Beirut. Sie begann ihre Karriere bei der Chicago Tribune und zog später mit der Kamera in den Irakkrieg. Heute arbeitet sie unter anderem für Geo, Stern und das New York Times Magazine.
William Eugene Smith wurde 1918 in Wichita, Kansas geboren. Zunächst fotografierte er für die Zeitschrift Life, auch im zweiten Weltkrieg und später für die Agentur Magnum. Weltberühmt wurde er 1972 duch die Reportage "A Warning to the World .... Minamata", die zeigte wie die "Chisso Corporation" quecksilberhaltige Abwässer in offene Weiher kippte. Dadurch kamen in der Umgebung viele Neugeborenen missgestaltet zur Welt. Die Öffentlichkeitsarbeit, unterstützt von Smiths Fotos, erlaubte es, die Firma vor Gericht zu bringen. William Eugene Smith starb 1978 in Tucson, Arizona.