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Liebe Leserin, lieber Leser,
eigentlich mag ich Bäume, vor allem Laubbäume – die glatte, feste Struktur der Buchenstämme, die quasi oszillierenden Rinden der Platanen oder die heitere Leichtigkeit der Birken. Dagegen hoffe ich in Nadelwäldern auf eine baldige Lichtung oder einen See. Doch es gibt eine Ausnahme. Als ich vor drei Jahren nördlich von San Francisco auf einer einsamen Straße, die durch einen dichten Bestand von Küstenmammutbäumen führte, anhielt und aus dem Wagen stieg, ergriff mich eine seltsam erhabene und zugleich tief befriedigende Stimmung. Die absolute Stille inmitten dieser Riesen, vom Küstennebel, der sie am Leben erhält, eingehüllt, und das beständige Tropfen aus den Wipfeln auf unendliche Farnmeere ließen in mir tiefes Glück aufsteigen. Inzwischen ist nicht mehr der Einschlag die größte Bedrohung dieses Paradieses, sondern der Klimawandel, der die Meere erwärmt. Zora del Buono beschreibt in ihrer Liebeserklärung an diese Urwälder auch die Hintergründe.
Viel Spaß beim Lesen wünscht Ihnen Nikolaus Gelpke

Die Menschen in Gaza leiden unter extremer Trinkwassernot, eine Folge von Terror und Gegenterror. Die palästinensische und die israelische Regierung blockieren jede Lösung des Problems

Moderner Mythos: Hat die US Navy tatsächlich in den 1940er-Jahren mit einer Geheimtechnologie ein Schiff weggebeamt?

Begehrt und verletzlich: Telekommunikationskabel auf dem Meeresboden sind die wahren Lebensadern der globalisierten Welt

Irlands rauer Westen, umspült von einem gnadenlosen Meer, zog anfangs des 20. Jahrhunderts Dichter und Intellektuelle an. Hier hofften sie dem bourgeoisen Kulturbetrieb der Großstädte zu entkommen

Die Bilder des Fotografen Jan Windszus für den neuen mare-Bildband „Griechenland“ zeigen ein Land, das trotz aller Fährnisse seine Gelassenheit nicht verloren hat

Ein zurückgelassener Koffer in einer Seemannsmission, darin einige wenige persönliche Gegenstände. Was sagen sie uns über den Verschwundenen? Und was über die ihn Suchenden?

Ein Lieblingsort befreundeter Seeleute für ihr Feierabendbier im Hafen von Haifa – und das seit mehr als 50 Jahren

Verdrängt, vergessen: Deutschland war einmal drittgrößte Walfangnation der Welt. Das ist noch nicht so lange her, wie es klingt

In dieser Folge verrät unser Kolumnist Maik Brandenburg die besten geheimen Tipps für den Umgang mit temporären Kreuzfahrtschiffsbewohnern, darunter auch die Vorzüge von Campari und Fähigkeiten teurer Armbanduhren

Marlene Dietrich liebte Seereisen nicht. Aber wenn es nicht anders ging, verlangte der Weltstar nach dem denkbar größten Luxus

Kunstprojekt und Lebensexperiment: Der niederländische Künstler Bas Jan Ader verschwand während einer Transatlantikpassage in einer Nussschale von Segelboot. Rekonstruktion eines Happenings

An der nördlichen US-Pazifikküste leben die größten Bäume der Welt, ehrfurchtgebietend, nach Nebelfeuchte dürstend und in Angst vor skrupellosen Naturfrevlern

Ein Massensterben von Olivenbäumen in Italien erschreckt eine ganze Region. Schuld hat ein Schädling: Tier oder Mensch?

In einem Kloster bei Lissabon hegten Mönche über Jahrhunderte die Schösslinge exotischer Bäume, die Portugals Seefahrer von allen Küsten der Welt mitbrachten. Heute ist es ein berückender Park