Tim Schröder

 Tim Schröder
Der Wissenschaftsjournalist Tim Schröder, Jahrgang 1970, stammt aus der kleinen Ostseestadt Kappeln an der Schlei, wuchs in Hamburg auf und lebt heute als freier Autor in Oldenburg in Niedersachsen. Nach seinem Biologiestudium absolvierte er ein Redaktions-Volontariat bei der Nordwest-Zeitung. Anschließend war er Redakteur im Wissenschafts-Ressort der Berliner Zeitung und zuständig für die Bereiche Naturwissenschaft und Technik. Heute befasst er sich am liebsten mit Umwelt-Themen. mare ist für ihn eine Herzensangelegenheit, denn nirgendwo sonst kann oder darf er harte Fakten so schön in Erzählgeschichten verwandeln wie in diesem Magazin. Tim Schröder ist verheiratet, hat zwei Jungs und eine Garage voller Fahrräder.

Gespaltenes Land

Text: Tim Schröder   Fotos: Heike Ollertz
Feb 2017, No. 120
Ein Land, zwei Kontinentalplatten – Island liegt auf einer riesigen, brüchigen Naht, die sich durch den gesamten Atlantik zieht. Sie lässt das Magma blubbern und die Geysire sprudeln.

Eiskalter Krieg

Text: Tim Schröder   
Aug 2016, No. 117
Ende der 1950er-Jahre rückt Grönland ins Zentrum der US-Politik. Mitten im Eis wird ein Camp errichtet, das aus 21 Tunneln besteht. Im Ernstfall sollen von dort aus Atomraketen in Richtung Sowjetunion starten.

Geisterfahrer

Text: Tim Schröder   Fotos: Mathias Bothor
Jun 2016, No. 116
Autonomes Fahren ist die Zukunft – in einem Terminal in Hamburgs Hafen hat sie schon begonnen. Legt dort ein Containerschiff an, bringen Dutzende selbst fahrender Lastwagen, die „Automated Guided Vehicles“, die gelöschte Fracht zum Ort des Weitertransports. Schnell, vollautomatisch, unfallfrei.
Apr 2016, No. 115
Es ist eine mathematische Gewissheit: Eines Tages wird der Vorrat an Phosphat, dem Hauptbestandteil von Düngemittel, aufgebraucht sein. Die Folge: eine weltweite Hungersnot, die alle betrifft, Arme und Reiche. Es sei denn, wir lernen, sparsamer mit dem Rohstoff umzugehen.

Gebrauchsanweisung für das Meer

Text: Tim Schröder   
Dez 2015, No. 113
Vom Ertrag leben, nicht von der Substanz: Die Meere lassen sich nur retten, wenn es der Menschheit gelingt, sie nachhaltig zu nutzen. Der neue „World Ocean Review 4“ zeigt, wie es gehen könnte.

Die Superniere

Text: Tim Schröder   
Apr 2015, No. 109
Für den Menschen kann zu viel davon tödlich sein. Nicht aber für das australische Tammar-Wallaby. Wenn das Känguru Durst hat, hüpft es an den Strand und trinkt Meerwasser.

Bitte nicht schiessen!

Text: Tim Schröder   
Apr 2015, No. 109
Kaum ein ziviles Schiff traute sich während des Zweiten Weltkriegs über den Atlantik. Nur Portugals stolze Kabeljauflotte fischte unbeirrt weiter. Als „Weiße Flotte“ ging sie in die Geschichte ein.

Lizenz zum Rauben

Text: Tim Schröder   
Okt 2014, No. 106
Entern, Töten, Plündern – vor 300 Jahren war das legales Geschäft. Könige stellten Kapitänen ein Dokument aus, das zu Kaperfahrten berechtigte.

Die Zukunft liegt unten

Text: Tim Schröder   
Apr 2014, No. 103
Manganknollen und Kobaltkrusten – Schätze in der Tiefsee, die den künftigen Rohstoffbedarf decken könnten. Der „World Ocean Review 3“ beleuchtet Chancen und Risiken des Meeresbergbaus.

Kraft durch Fischsahne

Text: Tim Schröder   
Feb 2014, No. 102
Als Pulver oder Pille – ein Hühnereiersatz aus Fischmehl sollte die Eiweißlücke in Nazideutschland schließen. Verwendet wurde es zum Kuchenbacken und zur Versorgung der Frontsoldaten.