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Reise einer Frau in die Arktis

OT: Voyage d’une femme au Spitzberg
Aus dem Französischen von Birgit Leib
Mit einem Nachwort von Kristina Maidt-Zinke
Leineneinband im Schuber, fadengeheftet und mit Lesebändchen
352 Seiten
ISBN: 978-3-86648-687-4
Erscheinungsdatum: 12.03.24
34,00 €
Verfügbarkeit: Auf Lager
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»Diese Frau wird uns als eine der bemerkenswertesten des frühen 19. Jahrhunderts im Gedächtnis bleiben.«
Kristina Maidt-Zinke

1839 verspricht die gerade einmal 19-jährige Léonie d’Aunet bei einem Salongespräch in Paris, ihren nicht anwesenden Verlobten, den Maler François-Auguste Biard, von der Teilnahme an einer Forschungsreise in die Arktis zu überzeugen. Ihre Bedingung: Sie kommt mit, als einzige Frau unter der sonst männlichen Besatzung. Die Reise führt sie auf dem Land- und Seeweg von Paris an die norwegische Küste und weiter nach Spitzbergen, wo sie sich bitterster Kälte und größter Gefahr aussetzt, um Zauber und Schrecken des ewigen Eises zu erleben.
Ihre Eindrücke von der Arktis und den verschiedenen Etappen wie Amsterdam, Hamburg oder Lappland hält d’Aunet pointiert und voller Esprit in Notizen und Briefen fest. Erst über zehn Jahre später, nach einer verhängnisvollen Affäre mit Victor Hugo, für die sie mit einer Haftstrafe bezahlen muss, entsteht daraus dieser außergewöhnliche Reisebericht.
„Ihr [Léonie d‘Aunets] bekanntestes Buch »Reise einer Frau in die Arktis« ist nun erstmals in dieser wunderbar ausgestatteten Ausgabe der mare-Klassikerreihe [...] auf Deutsch zu lesen - und das ist ein wahrer Hochgenuss.“
lebensart

Léonie d'Aunet

Léonie d’Aunet (1820–1879) reiste mit 19 Jahren als erste Frau überhaupt nach Spitzbergen. In Frankreich erlebte ihr Reisebericht seit seiner Erstveröffentlichung 1854 bis heute zahlreiche Auflagen. Weitere Werke der Französin (Erzählungen, Romane, Theaterstücke) sind in Vergessenheit geraten, in der Literaturgeschichte fand sie bisher nur als Muse von Victor Hugo Erwähnung.

Léonie d'Aunet

Birgit Leib

Léonie d’Aunet (1820–1879) reiste mit 19 Jahren als erste Frau überhaupt nach Spitzbergen. In Frankreich erlebte ihr Reisebericht seit seiner Erstveröffentlichung 1854 bis heute zahlreiche Auflagen. Weitere Werke der Französin (Erzählungen, Romane, Theaterstücke) sind in Vergessenheit geraten, in der Literaturgeschichte fand sie bisher nur als Muse von Victor Hugo Erwähnung.

Birgit Leib