Salz ist ein kostbares Gut. Und ein universales darüber hinaus – rund um den Globus interessiert es die Menschen, und nicht nur die Köche, sondern auch die Künstler. Die vietnamesische Schriftstellerin Monique Truong schildert in ihrem 2004 erschienenen Roman „Das Buch vom Salz“, wie der Vietnamese Bin in Paris bei der Sprachvirtuosin Gertrude Stein und ihrer Geliebten Alice B. Toklas als Koch arbeitet. Während Gertrude Stein dem kulturellen Leben des Hauses Richtung gibt, steht Miss Toklas der Küche vor. Der saudi-arabische Dichter Mohamed Abid Al-Harbi wiederum hat in seinem Werk „Träume des verlorenen Gedächtnisses“ das Salz als die Verdinglichung des tiefsten Inneren eines Menschen interpretiert. Ganz dem Salz als künstlerisches Medium verschrieben hat sich die in New York lebende Italienerin Bettina Werner. Ihr „Kiss from the Queen of Salt“ ist eine sinnlich-ironische Aufforderung. zdb
Dies ist ein Auszug aus dem Text. Den ganzen Beitrag lesen Sie in mare No. 54. Abonnentinnen und Abonnenten lesen ihn auch hier im mare Archiv.
| Vita | mare-Kulturredaktion |
|---|---|
| Person | mare-Kulturredaktion |
| Vita | mare-Kulturredaktion |
| Person | mare-Kulturredaktion |