„Bei der Lektüre packt einen das Bedürfnis, sich die imaginäre Gischt aus dem Gesicht zu wischen (…). Satz für Satz der wunderbar rhythmisierten erstmaligen deutschen Übersetzung branden die Wellen ans Gestade der Halbinsel Cape Cod.“
Süddeutsche Zeitung
„Henry Bestons Schilderung von Cape Cod besticht durch Klarheit (…). Sein Blick macht das Buch zu etwas Einzigartigem."
Neue Zürcher Zeitung
„Schönheit, Ruhe und Entschiedenheit liegen auch in den zehn Kapiteln des Bandes, die von Bestons Beobachtungen, vom Alleinsein und dem Gewinnen einer anderen Sicht auf die Natur und sich selbst ebenso handeln wie vom Hängenbleiben des Blicks am Zittern eines Grashalms oder am Flug der Vögel. Es ist ein Furor des Benennens verschiedener Tier- und Pflanzenarten sowie eine Feier des Hörens, Sehens und Schmeckens, den Beston einer Zeit entgegenstellt, ‚in der sich alles um Leistung dreht‘.“
Der Standard
„Selten hat man die Musik der urgewaltigen Natur so eindrücklich vor Ohren geführt bekommen. (...) Das Haus am Rand der Welt ist eine Entdeckung. Große Literatur, die zur Zurückbesinnung auf das Wesentliche einlädt.“
B5 aktuell
„Bestons Beschreibungen sind nüchtern und einfach, trotzdem entsteht daraus Poesie.“
Deutsche Welle
„Es ist diese konzentrierte, in manchen Passagen sich zur Feier der Schönheit und Poesie der Natur aufschwingende Beschreibung eines Lebensraumes, die den Zauber dieses Buches ausmachen.“
Henry Beston, geboren 1888 in Quincy (Massachusetts), 1968 in Nobleboro (Maine) gestorben, war Autor zahlreicher Bücher. Er studierte in Harvard und unterrichte anschließend an der Universität Lyon, bevor er als Englischdozent nach Harvard zurückkehrte. Das Haus am Rand der Welt erschien 1928 und wurde umgehend zum Erfolg.
Rudolf Mast, geboren 1958, war Segellehrer und Segelmacher, bevor er Theaterwissenschaft und Philosophie in Berlin studierte. Dort arbeitet er heute als Theaterwissenschaftler, Lektor und Übersetzer. Bei mare erschien zuletzt seine Übersetzung von Laura Tretheweys Bis zum Grund der Welt (2025).