Menschen stehen an der Kante zwischen Wasser und Erde, es ist keine Klippe und kein Strand, sondern ein künstlich geschaffener Übergang; eine Mole am Hudson wie bei dem Schweizer Schriftsteller Max Frisch (1911–1991), wo die Schiffe liegen, die in die Ferne ziehen werden; Steinmauern, an denen Männer und Knaben Fische gefangen haben, wie bei der in Berlin lebenden Dichterin und Erich-Fried-Preisträgerin Esther Dischereit (geboren 1952); eine eigentümlich ins Meer hinausragende Pier, auf der dicht gedrängt Personen stehen, wie in dem Gemälde des ostfriesischen Malers Hermann Buß (geboren 1951), der für seine Altarbilder bekannt geworden ist. Allen drei Arbeiten ist etwas gemein: Die Menschen kommen und gehen, der Stein und das Meer aber bleiben. zdb
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| Vita | mare-Kulturredaktion |
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