Nicht nur die Schönheit liegt im Auge des Betrachters, auch Wahrheit ist subjektiv. Für den Fidschianer Pio Manoa sind es die Folgen der europäischen Exploration in der Südsee, die ihn in seinem Gedicht „Der Traum“ beschäftigen; eine Rezeption der Entdeckerfahrten, die heute an Gültigkeit gewinnt. Historische Quellen sind nicht immer zuverlässig, gerade eben weil die Perspektive subjektiv ist. Besonders schön ist das an den vier Porträts von Cook zu sehen, die von drei Malern gemacht wurden, ihre Aussage divergiert zum Teil stark. Und Cook selbst schrieb in seinen Logbüchern seine Sicht der Dinge, wohl wissend, dass diese Aufzeichnungen von vielen Augen gelesen würden. Ob sich alles so zugetragen hat, wie er es uns schildert? zdb
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