OT: De eilanden van goed en kwaad: een ontdekkingsreis
Aus dem Niederländischen von Bärbel Jänicke
Mit 12 Karten und 51 Abbildungen,
gebunden mit Schutzumschlag und Lesebändchen
Inseln eignen sich perfekt, um Utopien zu verwirklichen, größenwahnsinnige Pläne zu erproben oder der Fantasie freien Lauf zu lassen. Sie bringen das Beste und das Schlechteste im Menschen hervor und waren von jeher Schauplatz für Natur- und Sozialexperimente. In einer fesselnden Mischung aus Kulturgeschichte und Reisebericht erzählt Adwin de Kluyver von Aristoteles’ Naturforschung als Flüchtling auf Lesbos, George de Psalmanazars Hochstaplergeschichten über barbarische Sitten auf Formosa, Wernher von Brauns Raketentests auf Usedom, einer eigenen Expedition nach Spitzbergen, die fast am Klimawandel scheitert, oder von der nachhaltigsten Insel der Welt. Der Autor nimmt uns mit auf eine abenteuerliche Reise von den Galápagosinseln bis zum dänischen Samsø – voller weiter Ausblicke, Einblicke in die Vergangenheit und Visionen der Zukunft.
Adwin de Kluyver, 1968 geboren, ist Autor und Historiker und lebt in Leeuwarden. 2016 promovierte er über die Kulturgeschichte der Polreisen und des Heldentums. Außerdem kuratiert er Ausstellungen und organisiert Filmfestivals auf Vlieland. Bei mare erschienen bisher seine Sachbücher Niemandsland (2024) und Der geträumte Norden (2025), das 2019 für den Jan-Wolkers-Preis nominiert wurde, den Preis für das beste niederländische Naturbuch. Die Inseln des Guten und Bösen steht auf der Longlist für den Amarte-Literaturpreis 2026.
Bärbel Jänicke, geboren 1963, absolvierte eine Ausbildung zur Buchhändlerin, bevor sie Kunstgeschichte, Archäologie und Philosophie studierte. Seit 2001 übersetzt sie aus dem Niederländischen, 2021 erhielt sie den Else-Otten-Übersetzerpreis. Für mare übertrug sie bisher alle Bücher von Adwin de Kluyver ins Deutsche.