mare No. 49

Liebe Leserin, lieber Leser,

abends war das Meer ganz nah. Im Sommer vor 20 Jahren saß ich im oberen Stock des einsamen Hauses südlich von Halifax in Neuschottland und sog den Duft des Ozeans ein. Das riesige Fenster stand offen, und neben mir spielte Elisabeth Mann Borgese wie fast jeden Abend am Flügel ein Stück von Schubert. Ein ungewöhnliches, kleines Konzert in Anbetracht des sich vor uns ausbreitenden Atlantiks. Es waren sicherlich die sinnlichsten Momente, die ich je am Meer verbrachte. Der Schwer­punkt des vorliegenden Heftes widmet sich diesen Gefühlen, aber auch den Unbilden, die vom Wohnen am Meer ausgehen.

Viel Spaß beim Lesen wünscht Ihnen Nikolaus Gelpke

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Wir bitten um ein wenig Geduld. Die Angaben zum Heftinhalt folgen.

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