mare No. 35

Liebe Leserin, lieber Leser,

manchmal ist das Meer schöner, wenn es nicht da ist. So auch in einer lauen Sommernacht vor vielen Jahren. Wir hatten vor der holländischen Küste den Anker fallen lassen und warteten. Nach wenigen Stunden saß das Schiff mit dem Kiel auf Grund. Als die Nacht hereinbrach, kletterten wir von Bord. Nicht ins Beiboot, sondern auf den Meeresboden. Wir wanderten in einer sur­real an­­mutenden Szenerie bei Vollmond über das konturlose, glitzernde Wattenmeer. In der Ferne diente nur unser Schiff im Mondlicht als Orientierungs­punkt. In der vorliegenden Ausgabe lesen Sie mehr von der Faszination des Mondes und der Gezeiten.
Vergangenen Sommer reiste mare-Redakteur Maik Brandenburg mit dem Fo­to­grafen Andrew Testa in Ukraines Steppe. Fernab des Meeres be­such­ten sie den Landarbeiter Wladimir Pilipenko, den Mann, der unter wid­rigs­ten Um­stän­den 30 Jahre an einem U-Boot gebaut hatte. Nicht nur das U-Boot be­ein­druckte Brandenburg. Sondern vor allem die Gastfreundschaft im Dorf.

Viel Spaß beim Lesen wünscht Ihnen Nikolaus Gelpke

7,50 €
Vergriffen
Auf Lager
Wir bitten um ein wenig Geduld. Die Angaben zum Heftinhalt folgen.

Wir bitten um ein wenig Geduld. Die Angaben zum Heftinhalt folgen.