mare No. 3

Liebe Leserin, lieber Leser,

meine erste Begegnung hatte ich mit fünf. Nördlich von Neapel schienen für mich, den heroischen Schweizer, die Wellen des Mittelmeeres ohne Gefahr. Begeistert stürzte ich mich in die Wogen, wurde immer mutiger, keine schien mir mehr zu hoch. Und da war es auch schon geschehen. In einem unbedarften Moment riß mir eine besonders gemeine Welle die Beine weg, ich wurde wie von einer Riesenfaust unter Wasser und mit dem Gesicht in den Sand gedrückt, verlor die Orientierung. Völlig zerzaust und durchgebeutelt entließ mich die See nach einigen langen Sekunden. Für einen Tag hatte ich Respekt vor der Kraft der Wogen. – Offensichtlich muß ich die Erfahrung in der Ferne der Schweizer Berge zwischenzeitlich verdrängt haben. In den nachfolgenden Jahren wiederholten sich derartige Erlebnisse.
mare zeigt Ihnen in der vorliegenden Ausgabe das nicht Alltägliche an der Faszination der Welle und was sie in uns bewegt. Auch wenn wir das letzte Geheimnis der Welle nicht lüften können (und wollen), so sind doch Wissenschaftler, Künstler, Sportler und Techniker auf seiner Spur. Wir stellen sie Ihnen vor.

Viel Spaß beim Lesen wünscht Ihnen Nikolaus Gelpke

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Wir bitten um ein wenig Geduld. Die Angaben zum Heftinhalt folgen.

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