mare No. 18

Liebe Leserin, lieber Leser,

die Stadt lag mir zu Füßen. Wenn ich frühmorgens auf das Flachdach meiner Herberge kletterte, konnte ich - bäuchlings und mit steifem Nacken - die Weite der Stadtlandschaft und den tiefen Einblick in die Gassen und Kanäle genießen. Mittags dann ging es in die Gassen, mal im Touristenstrom, mal auf stillen Wegen. So entdeckten wir Jugendlichen unser Venedig. Nur eines blieb uns verborgen: das Arsenal, einer der größten Gebäu­dekomplexe des Abendlandes, in der frühen Neuzeit jedenfalls. Das militärische Zentrum des Mittelmeers, ein Gewirr von Magazinen, Werften und Ver­wal­tungstrakten - 500 Jahre lang war das Arsenal eine Verbotene Stadt, und weite Teile sind es bis heute geblieben. Jetzt erhielten Reporter Andreas Becker und Fotograf Robert Voit die Genehmigung für eine wochenlange Spurensuche.

Viel Spaß beim Lesen wünscht Ihnen Nikolaus Gelpke

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mare-Salon

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