mare No. 103

Liebe Leserin, lieber Leser,

kaum ein Ereignis des Zweiten Weltkriegs wurde so oft vermittelt und rezipiert wie die Landung der alliierten Truppen am 6. Juni 1944 in der Normandie. Hollywood probte schon Jahre davor unter der Leitung des berühmten Regisseurs John Ford im Auftrag des US-Kriegsgeheimdiensts OSS Kameratechnik und -einsatz. Der Auftrag: Spionage, Dokumentation und Propaganda. Am „D-Day“ eingesetzt, waren diese Erfahrungen eine der entscheidenden Grundlagen für spätere Filme wie „Der längste Tag“ oder „Soldat James Ryan“), Hollywoods schwierige Gratwanderung zwischen Kunst und Kriegsagitation. Die einzige Fotodokumentation vom verlustreichen Landeabschnitt Omaha Beach lieferte der legendäre Kriegsfotograf Robert Capa. Bis auf elf Bilder wurden alle wenige Tage später in einem Londoner Labor vernichtet.

Viel Spaß beim Lesen wünscht Ihnen Nikolaus Gelpke

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Die mare-Reportage

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Die Meere des Meisters

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Der Brite J. M. William Turner gilt als führender Marinemaler der Kunstgeschichte. Sein Ruhm gründet auf einer Malweise, die zugleich die konservativen wie auch die avantgardistischen Kunstsammler seiner Zeit begeisterte

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Die Erfindungen eines bayerischen Arztes mit amerikanischem Pass beglückten Sportfreunde, Segler und Segelflieger und nicht zuletzt die Damenwelt. Aber ein unschein­bares Metallstück machte ihn unsterblich

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