Eine Nacht, ein Leben

Von dem flüchtigen Moment, der über eine Liebe und ein ganzes Leben entscheidet
Das 20. Jahrhundert ist noch jung, als Henri nach einer langen Reise die Insel B. erreicht. Der sensible Künstler aus Paris ist auf der Suche nach der Frau, die er liebt: Youna. Henri möchte herausfinden, warum sie sich damals, als er seine militärische Ausbildung abgeschlossen hatte und bereit war, ein gemeinsames Leben mit ihr aufzubauen, von ihm abgewandt hat. Doch Youna kann ihm keine zufriedenstellende Antwort geben, und so verbringt er schließlich einen Tag und eine Nacht auf der Insel; vierundzwanzig Stunden, in denen er durch eine malerische Landschaft wandert und allerlei erstaunliche Begegnungen macht – mit einem einsamen Musiker, einem großherzigen Fischer, einem verängstigten deutschen Matrosen ...
Sophie Van der Linden erzählt in atmosphärisch dichten und impressionistisch anmutenden Bildern vom tragischen Ende einer Liebe – vor dem Hintergrund eines sich ankündigenden Krieges, der wiederum das Ende einer Welt markieren sollte.
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Eine Nacht, ein Leben
Roman
OT: De terre et de mer
Aus dem Französischen von Valerie Schneider
gebunden mit Schutzumschlag und Lesebändchen
112 Seiten
ISBN: 978-3-86648-278-4
Erscheinungsdatum: 14.08.18

Sophie Van der Linden

Sophie Van der Linden, 1973 in Paris geboren, hat mehrere Standardwerke über Jugendliteratur veröffentlicht. Ihr Debütroman La Fabrique du monde (2013) erhielt zahlreiche Preise und war für den Prix des Libraires sowie für den Prix du Premier Roman nominiert. 2014 folgte L’Incertitude de l’aube, 2016 schließlich Eine Nacht, ein Leben. Sophie Van der Linden lebt heute in Conflans-Sainte-Honorine.

Sophie Van der Linden

Valerie Schneider

Valerie Schneider, geboren 1976 in Wuppertal, studierte Übersetzen in Köln, Aix-en-Provence und London. Nach Jahren im Verlagswesen übersetzt sie heute aus dem Französischen, Italienischen und Englischen. Für ihre Übersetzung von Luigi Trucillos Die Geometrie der Liebe (mare 2015) erhielt sie das Bode-Stipendium des Deutschen Übersetzerfonds.

Valerie Schneider