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Die Himmelskugel

Roman
OT: Taivaanpallo
Aus dem Finnischen von Stefan Moster
gebunden mit Schutzumschlag und Lesebändchen
544 Seiten
ISBN: 978-3-86648-609-6
Erscheinungsdatum: 16.02.21
26,00 €
Verfügbarkeit: Auf Lager
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»Das Buch gehört in die Tradition der ganz großen Namen (...) und strahlt durch Sprache und Inhalt direkt in die Herzen der Leser.«
Deutschlandfunk Kultur

1679. Mitten im Atlantik, auf der Insel St. Helena, träumt der achtjährige Angus einen großen Traum: Er will in die Fußstapfen des Sternenforschers Edmond Halley treten und dessen Gehilfe im fernen London werden. Angus übt für seine Laufbahn als Wissenschaftler, indem er tagsüber Vögel zählt und nachts die Position der Sterne markiert, wie Halley es ihm bei seinem Besuch auf der Insel beigebracht hat. Als es unter dem tyrannischen Gouverneur zu Unruhen kommt, rückt die Erfüllung von Angus’ Traum unverhofft näher: Mit einem geheimen Brief wird er als blinder Passagier an Bord eines Schiffes geschickt, um in England die Hilfe des geschätzten Herrn Halley zu erbitten…
Ein außergewöhnlicher Roman über die Anfänge der Aufklärung und die berührende Freundschaft zwischen einem kleinen Jungen und einem großen Universalgelehrten.
„[Das Buch] gehört in die Tradition der ganz großen Namen [...] und strahlt durch Sprache und Inhalt direkt in die Herzen der Leser.“
Deutschlandfunk Kultur
„Die epische Reise eines Helden, der uns lehrt, die Welt mit neugierigem, geschärftem Blick zu erforschen.“
Salon
„Eine tolle Geschichte eines Kindes, das seinen Traum erfüllt und zu den Sternen reist – ohne Rakete.“
DomRadio
„Jalonens fulminanter Roman ,Die Himmelskugel‘ ist zweifellos ein Highlight des literarischen Frühlings, ein ungemein kluges Buch, das lange nachhallt.“
Märkische Oderzeitung
„Ein außergewöhnlicher Roman über die Anfänge der Aufklärung und die berührende Freundschaft zwischen einem kleinen Jungen und einem ganz großen Universalgelehrten (...).“
Bayern 2 „Am Sonntagvormittag"
„Der Finne Olli Jalonen erzählt [...] im Roman ,Die Himmelskugel‘ mit viel Sinn fürs Poetische und beseelt vom heraufziehenden Geist der Aufklärung. [...] Für Angus wird es eine Reise zu den geliebten Sternen, für alle anderen ein Lesevergnügen.“
Leipziger Volkszeitung
„Olli Jalonen [...] hat dafür zum zweiten Mal in seinem Leben einen großen finnischen Literaturpreis bekommen und das zu Recht. Das ist ein Roman, in dem man sich auf erstaunliche Weise identifizieren kann mit diesem Jungen, der versucht, mit allen Widrigkeiten des Lebens fertigzuwerden, und das müssen wir ja zur Zeit auch in besonderer Weise.“
NDR Kultur, Gemischtes Doppel
„Allein dem Jungen durch seine eigenen Beschreibungen in der geistigen Entwicklung zu folgen, ist atemraubend. Was Angus auf dem Weg von der Totholzebene auf Sankt Helena erlebt, bis er schließlich im Alter von vierzehn Jahren in einer Februarnacht allein mit Edmond Halley auf dem Snowdon steht, dem höchsten Berg von Wales, ist es nicht minder. [...] Das eigentliche Wunder an 'Die Himmelskugel' ist jedoch die Sprache, der Ton, die Denkweise, die Jalonen für Angus gefunden hat.“
Frankfurter Allgemeine Zeitung
„[ein] vor Erzählfreude sprühender Roman“
Neue Zürcher Zeitung
„Olli Jalonen liefert, auf höchstem Niveau, eine exzellent geglückte Mischung aus Abenteuer-, Wissenschafts- und Historienroman [...]. Ein spannendes, immens kluges und raffiniertes Werk, eine wunderbare Neuvermessung der Welt. Allumfassend.“
Kleine Zeitung
„Ein lesenswertes Buch für alle, die Wissenschaftsgeschichte interessiert; aber auch für alle, die in eine fremde Zeit, einen fremden Ort und ein fremdes Leben eintauchen wollen.“
WDR 5
„Es ist wunderbar, diesem so unschuldigen, so direkt Welt erfassenden Jungen zu folgen.“
Westfälischer Anzeiger
„Nicht zuletzt erzeugt der von Stefan Moster hervorragend übersetzte Roman ,Die Himmelskugel‘ Vertrauen in die Wahrhaftigkeit einer kunstvoll gestalteten Fiktion. Ein leuchtender Stern im planetarischen Literaturnebel unserer Tage.“
SWR 2
"Ein wunderbar kluges Märchen über die Faszination von Forschung und Wissenschaft."
Norr
„Ein opulenter Roman über Außenseiter, Wissenschaft, Freiheit und Unterdrückung – mit dem offenen Blick eines Achtjährigen erzählt.“
taz
"Olli Jalonen gelingt es meisterhaft, die geistige Entwicklung des Jungen sprachlich in dessen Beobachtungen darzustellen. So wie die Aufklärung den Schleier der Unwissenheit von den Menschen nimmt, öffnet er dem Jungen beim Schauen die Augen."
Focus Online
"... eine große Erzählung über die Anfänge der Aufklärung und eine ungewöhnliche Freundschaft."
Kieler Nachrichten

Olli Jalonen

Olli Jalonen, 1954 in Helsinki geboren, studierte Sozialwissenschaften und hat viele Jahre in Schweden und Irland gelebt und gearbeitet. Er zählt zu den bedeutendsten Autoren Finnlands. Sein Werk wurde vielfach ausgezeichnet und in verschiedene Sprachen übersetzt. Für seinen Roman Die Himmelskugel erhielt er als erster Autor nach Bo Carpelan zum zweiten Mal den Finlandia-Preis, Finnlands renommiertesten Literaturpreis.

Olli Jalonen

Stefan Moster

Stefan Moster, geboren 1964 in Mainz, lebt als Autor und Übersetzer in Berlin. Er unterrichtete an den Universitäten München und Helsinki; unter anderem übertrug er Werke von Petri Tamminen, Rosa Liksom, Selja Ahava, Daniel Katz und Volter Kilpi vom Finnischen ins Deutsche. 2001 erhielt er den Staatlichen finnischen Übersetzerpreis, 2022 wurde er für seine übersetzerische Gesamtleistung und insbesondere für seine hervorragende Übertragung von Volter Kilpis Im Saal von Alastalo mit dem Helmut-M.-Braem-Übersetzerpreis und dem Jane-Scatcherd-Preis ausgezeichnet. Bei mare erschienen bisher fünf Romane von Stefan Moster, zuletzt Alleingang (2019), der mit dem Martha-Saalfeld-Preis ausgezeichnet wurde.

Stefan Moster