Der unsichtbare Kontinent

„Robert Kunzig hat über das Thema Weltmeere eines der beeindruckendsten ,Reisebücher' der vergangenen Jahre geschrieben.“
BÜCHER
Erde – der Name unseres Planeten ist ein Paradox: 75 Prozent sind von Wasser bedeckt, das einen unsichtbaren Kontinent verbirgt. Unter den Wellen liegt der jüngste Teil der Erde, der durch Vulkanausbrüche ständig erneuert wird und das Geheimnis des Ursprungs allen Lebens birgt. In der ewigen Dunkelheit der Tiefsee gibt es mehr Lebensformen als in den Regenwäldern.Über die Tiefen unserer Meere wussten wir bisher weniger als über die dunkle Seite des Mondes. Der Ozean ist noch weitgehend unbekanntes Terrain - dessen Erforschung im letzten halben Jahrhundert immer wieder neue Überraschungen gebracht hat. Robert Kunzig nimmt uns mit auf eine Reise durch eine Welt, in der wir Gebirge entdecken, deren Ausmaße die Rocky Mountains übertreffen. Er stellt die bizarren Bewohner einer Tiefe vor, die lange als lebensfeindlich galt, erzählt von Seegurken und Leuchtquallen, bringt uns auf den neuesten Erkenntnisstand über die klimatischen Auswirkungen der Meeresströmungen und erzählt die exemplarische Geschichte des Kabeljaus, dessen Überfischung in ein ökonomisches und ökologisches Desaster führt.
Für Der unsichtbare Kontinent wurde Robert Kunzig mit dem renommierten Aventis-Wissenschaftspreis 2001 ausgezeichnet. In der Begründung der Jury heißt es: „Dieses Buch eröffnet uns leidenschaftlich, überraschend und wissenschaftlich fundiert eine völlig neue Welt. Noch nie wurde so spannend von den Geheimnissen der Tiefsee erzählt.“
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Der unsichtbare Kontinent
Die Entdeckung der Meerestiefe
400 Seiten
ISBN: 978-3-936384-71-0
Erscheinungsdatum: 01.09.02

Robert Kunzig

Robert Kunzig schreibt für die europäische Ausgabe des US-Magazins Discover. Für seine Publikationen zum Meer wurde er mit dem AAAS Westinghouse Award, dem Walter Sullivan Award für Wissenschaftsjournalismus und dem renommierten Aventis-Preis ausgezeichnet.

Robert Kunzig

Wolfgang Rhiel

Wolfgang Rhiel, geboren 1939, arbeitete in einem Buchverlag und im Buchhandel, bevor er sich 1981 als Übersetzer selbständig machte. Seitdem hat er über hundert Bücher übersetzt, darunter Werke von Jon Krakauer, Thor Heyerdahl und John Grisham.

Wolfgang Rhiel