Meere

14 Jahre später ist der Rechtsstreit beendet und die unzensierte Originalfassung von Meere erstmals wieder erhältlich.
Der Roman von Alban Nikolai Herbst erzählt von der Liebe eines ungleichen Paars: vom Maler Fichte alias Julian v. Kalkreuth, dem die Nazi-Bürde seines Namens nichts anderes übrig lässt, als sich neu zu erfinden, und von Irene Adhanari, einer jungen indischstämmigen Deutschen. Ein Buch der provozierenden Grenzüberschreitungen zwischen Körpern, zwischen Kunst und Leben, Land und Meer. Eine Amour fou zwischen Berlin, Sizilien und Polen. Ein literarischer Amoklauf gegen die billigen Kompromisse, vermeintlichen Gewissheiten und bequemen Lebenslügen der Gegenwart.
Im September 2003 wurde es Alban Nikolai Herbst per einstweiliger Verfügung und unter Androhung einer Geldstrafe von bis zu 250.000 Euro verboten, aus seinem Roman vorzulesen. Es hatte sich jemand durch das Buch in seinen Persönlichkeitsrechten verletzt gesehen. Im selben Monat wurde dem Verlag vom Landesgericht Berlin der weitere Verkauf und jede Werbung für den Roman untersagt. Der mareverlag legte gegen die einstweiligen Verfügungen Widerspruch ein. Doch Meere blieb gerichtlich verboten. Ausschließlich eine zensierte Ausgabe durfte weiterhin verkauft werden.
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Meere
Roman
264 Seiten
ISBN: 978-3-936384-09-3
Erscheinungsdatum: 27.08.03
„Ein Meisterwerk radikal-männlicher Prosa.“
SWR 2

Alban Nikolai Herbst

Alban Nikolai Herbst, geboren 1955, ist mehrfach ausgezeichneter Autor von bislang rund 30 Romanen, Erzähl- und Gedichtbänden, sowie poetischer Hörstücke, die er für den Rundfunk meist selbst inszeniert. Zuletzt schloss er 2013 mit Argo seine monumentale Anderswelt-Trilogie ab. Bei mare erschien vierzehn Jahre zuvor sein umstrittener Roman »Meere«.

Alban Nikolai Herbst

Alban Nikolai Herbst liest aus Meere

Lesung; 05.09.2018; Leo-Trepp-Str. 13, in 26121 Oldenburg

Weitere Informationen zur Veranstaltung

Der Roman von Alban Nikolai Herbst erzählt von der Liebe eines ungleichen Paars: vom Maler Fichte alias Julian v. Kalkreuth, dem die Nazi-Bürde seines Namens nichts anderes übrig lässt, als sich neu zu erfinden, und von Irene Adhanari, einer jungen indischstämmigen Deutschen. Ein Buch der provozierenden Grenzüberschreitungen zwischen Körpern, zwischen Kunst und Leben, Land und Meer. Eine Amour fou zwischen Berlin, Sizilien und Polen. Ein literarischer Amoklauf gegen die billigen Kompromisse, vermeintlichen Gewissheiten und bequemen Lebenslügen der Gegenwart.
Veranstalter ist das Literaturbüro Oldenburg in Kooperation mit der Karl-Jaspers-Gesellschaft. Gesprächspartner des Abends: Andreas Steffens

Alban Nikolai Herbst liest aus Meere

Lesung; 12.04.2018; Am Schlossgarten 2, in 78224 Singen

https://www.singen-kulturpur.de/Das_Hegau-Museum.609.html

Der Roman von Alban Nikolai Herbst erzählt von der Liebe eines ungleichen Paars: vom Maler Fichte alias Julian v. Kalkreuth, dem die Nazi-Bürde seines Namens nichts anderes übrig lässt, als sich neu zu erfinden, und von Irene Adhanari, einer jungen indischstämmigen Deutschen. Ein Buch der provozierenden Grenzüberschreitungen zwischen Körpern, zwischen Kunst und Leben, Land und Meer. Eine Amour fou zwischen Berlin, Sizilien und Polen. Ein literarischer Amoklauf gegen die billigen Kompromisse, vermeintlichen Gewissheiten und bequemen Lebenslügen der Gegenwart.
Veranstaltung im Rahmen des Literaturfestivals „Erzählzeit ohne Grenzen“

Alban Nikolai Herbst liest aus Meere

Lesung; 13.04.2018; Am Klosterplatz, in 8462 Rheinau

Der Roman von Alban Nikolai Herbst erzählt von der Liebe eines ungleichen Paars: vom Maler Fichte alias Julian v. Kalkreuth, dem die Nazi-Bürde seines Namens nichts anderes übrig lässt, als sich neu zu erfinden, und von Irene Adhanari, einer jungen indischstämmigen Deutschen. Ein Buch der provozierenden Grenzüberschreitungen zwischen Körpern, zwischen Kunst und Leben, Land und Meer. Eine Amour fou zwischen Berlin, Sizilien und Polen. Ein literarischer Amoklauf gegen die billigen Kompromisse, vermeintlichen Gewissheiten und bequemen Lebenslügen der Gegenwart.
Veranstaltung im Rahmen des Literaturfestivals „Erzählzeit ohne Grenzen“

Alban Nikolai Herbst liest aus Meere und Traumschiff

Lesung; 09.09.2018; Fasanenstraße 23, in 10719 Berlin

Weitere Informationen zur Veranstaltung

Meere: Der Roman von Alban Nikolai Herbst erzählt von der Liebe eines ungleichen Paars: vom Maler Fichte alias Julian v. Kalkreuth, dem die Nazi-Bürde seines Namens nichts anderes übrig lässt, als sich neu zu erfinden, und von Irene Adhanari, einer jungen indischstämmigen Deutschen. Ein Buch der provozierenden Grenzüberschreitungen zwischen Körpern, zwischen Kunst und Leben, Land und Meer. Eine Amour fou zwischen Berlin, Sizilien und Polen. Ein literarischer Amoklauf gegen die billigen Kompromisse, vermeintlichen Gewissheiten und bequemen Lebenslügen der Gegenwart.

Traumschiff: Das Leben ist ein Traum! Ist es das? Gregor Lanmeister, einst ein erfolgreicher, wenn auch zweifelhafter Geschäftsmann, ist auf Weltreise an Bord eines Kreuzfahrtschiffes. Mit ihm reisen 144 Auserwählte, die das Schiff nicht mehr verlassen werden. Sie bleiben, um zu gehen. So wie er selbst – das wird ihm zunehmend bewusst. Minutiös beobachtet er das Geschehen an Bord und findet sich bald inmitten einer Gesellschaft eigenwilliger Persönlichkeiten wieder – sie alle nehmen mit ihm Abschied. Über das Meer entdeckt Lanmeister den stillen Reichtum Leben, es eröffnen sich ihm immer neue Momente von märchenhafter Schönheit, bis Zeit und Meer, Vergänglichkeit und Traum zu einem rätselhaft entrückten Kosmos verschmelzen.

Alban Nikolai Herbst liest aus Meere

Lesung; 28.11.2018; An der Universität 5, in 96047 Bamberg

Weitere Informationen zur Veranstaltung

Der Roman von Alban Nikolai Herbst erzählt von der Liebe eines ungleichen Paars: vom Maler Fichte alias Julian v. Kalkreuth, dem die Nazi-Bürde seines Namens nichts anderes übrig lässt, als sich neu zu erfinden, und von Irene Adhanari, einer jungen indischstämmigen Deutschen. Ein Buch der provozierenden Grenzüberschreitungen zwischen Körpern, zwischen Kunst und Leben, Land und Meer. Eine Amour fou zwischen Berlin, Sizilien und Polen. Ein literarischer Amoklauf gegen die billigen Kompromisse, vermeintlichen Gewissheiten und bequemen Lebenslügen der Gegenwart.
Lesung in Kooperation mit dem Internationalen Künstlerhaus Villa Concordia

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