Der grüne Blitz

Jules Vernes einziger Liebesroman – eine zauberhafte Reise durch Schottland auf der Suche nach dem grünen Blitz
Die hübsche Helena wächst auf dem schottischen Landsitz ihrer „Zieheltern“ Onkel Sam und Onkel Sib auf, die sich nicht nur eine Schnupftabakdose teilen, sondern auch stets die Sätze des jeweils anderen vollenden. Als Helena achtzehn wird, beschließen die beiden, sie mit dem hochseriösen Gelehrten Aristobulus Ursiclos zu verheiraten, der ihnen als Garant für das Glück ihrer Nichte erscheint. Doch diese fordert Bedenkzeit: Aus der Zeitung hat sie vom „grünen Blitz“ erfahren, einem seltenen Naturphänomen, das nur an besonders klaren Tagen bei Sonnenuntergang am Meer beobachtet werden kann. Wer den grünen Blitz gesehen hat, wird sich, so besagt die Legende, in Gefühlsdingen nicht täuschen. Mit ihren Onkeln und deren Wunschkandidat im Schlepptau begibt sich Helena auf eine Reise entlang von Schottlands Westküste, auf der Suche nach dem grünen Blitz – und der großen Liebe.
Dank dieser Schmuckausgabe liegt Jules Vernes einziger Liebesroman, 1882 im Original erschienen und gut hundert Jahre später von Eric Rohmer als Das grüne Leuchten fürs Kino adaptiert, endlich in einer modernen deutschen Übersetzung vor. Mit humorvollem Understatement und hinreißender Leichtigkeit entführt uns der Autor auf diese abenteuerliche Entdeckungsreise, die schließlich eine Entdeckungsreise des Herzens ist.
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Der grüne Blitz
Roman
OT: Le rayon vert
Aus dem Französischen neu übersetzt von Cornelia Hasting
Mit einem Nachwort von James Hamilton-Paterson
mit zahlreichen Kupferstichen aus der Originalausgabe
Leinenband mit Lesebändchen im Schuber
288 Seiten
ISBN: 978-3-86648-180-0
Erscheinungsdatum: 24.09.13
„Ein Mal tanzte Jules Verne aus der Reihe. Er blieb ganz in seiner Gegenwart, kümmerte sich nicht um den Stand der Technik und der Zivilisation, sondern machte sich Gedanken über die Liebe. Damit kompensierte er einen Mangel, der in seinen anderen Büchern spürbar ist, die so tun, als gäbe es Gefühle überhaupt nicht.“
Salzburger Nachrichten
„Den Ton hat die neue Übersetzung von Cornelia Hasting genau getroffen, und es gelingt ihr sehr elegant, die Atmosphäre des späten 19. Jahrhunderts zu transportieren, ohne dabei altertümelnd zu wirken. (...) Jules Verne hat ihm [dem grünen Blitz] ein literarisches Denkmal gesetzt, das dieser kleine Prachtband mit den hinreißenden Illustrationen der Erstausgabe noch einmal so richtig zum Leuchten bringt.“
Süddeutsche Zeitung
„Ein ebenso witziger wie feinsinniger, mit literarischen Verweisen gespickter Reiseroman. Eine gelungene Melange - vortrefflich übersetzt von Cornelia Hasting.“
WDR 5
„Elegant und unterhaltsam geschrieben, voller skurriler Figuren und reich an Schilderungen vin Land und Leuten. (...) Man kann sich leicht davon berauschen lassen und vielleicht ein Leuchten entdecken, das wie ein grner Blitz ins lesefreudige Auge fällt.“
Surprise, Strassenmagazin Basel
„Eine romantische Entschleunigung.“
Kurier Wien
„Es ist wieder eine dieser schönen Schmuckausgaben, die sanft aus ihrem Schuber gleiten, passend in grünes Leinen gehüllt, ein leuchtend hell auffrischendes Vorsatzblatt, blitzend hellgrünes Lesebändchen, Illustrationen von Léon Benett, die seufzen lassen vor Betrachterglück. Der Text ist neu übersetzt von Cornelia Hasting und mit einem Nachwort ausgestattet, das der brillante britische Autor James Hamilton-Paterson geschrieben hat. Buchkunst. Etwas für Bibliophile und solche, die es werden wollen. (...) Der grüne Blitz bietet außergewöhnlich heitere Lektüre, unbeschwert, mit Witz und Esprit charmant gewürzt.“
NDR Kultur
„Wer Jules Verne vor allem als Autor von Science-Fiction-Romanen wahrgenommen hat, kann mit Der grüne Blitz aus dem Jahre 1882 eine ganz andere Seite des französischen Schriftstellers kennenlernen. Abenteuerliches und Dramatisches wird zwar - wohldosiert - auch hier geboten, aber im Grunde handelt es sich um einen Liebesroman, der, mit leicht ironischen Tönen versehen, eine federleichte Lektüre verspricht. (...) Humorvoll erzählt und von Cornelia Hasting wunderbar in ein nie altmodisch wirkendes Deutsch übersetzt.“
Neue Zürcher Zeitung

Jules Verne

Jules Verne, 1828 in Nantes geboren, wurde mit einem Werk von 80 Romanen zum meistgelesenen und -übersetzten Autor seiner Zeit. Hinter seinen spektakulären Visionen technischer Wunder, die zum Teil später Wirklichkeit wurden (Von der Erde zum Mond, 20 000 Meilen unter den Meeren), blieb der literarische Wert seines Schaffens weitgehend unbemerkt; heute wird seine Sprachkunst immer deutlicher erkannt. Jules Verne starb 1905 in Amiens.

Jules Verne

Cornelia Hasting

Cornelia Hasting, geboren 1950 in Lüneburg, arbeitet seit dem Studium der Germanistik und Kunstgeschichte als freie Übersetzerin. Sie hat vor allem französische Literatur des 19. Jahrhunderts ins Deutsche übertragen, darunter Stendhal, Flaubert, Renard, Alain-Fournier, Huysmans.

Cornelia Hasting