Zweiundzwanzig

„Eine lakonisch erzählte Geschichte voll wunderbarer Miniaturen.“
Deutschlandradio Kultur
Mit zweiundzwanzig hat man das Leben noch vor sich. Normalerweise. Doch im Sommer 1986 glaubt der Erzähler, schon alles gesehen zu haben, nachdem das Schicksal ihn erbarmungslos getroffen und er durch zwei Autounfälle seine Eltern und seinen Bruder verloren hat. Ein einziges Ziel ist ihm geblieben: der Ort Morro Bay an der Pazifikküste, den Lloyd Cole in seinem Song „Rich“ besingt. Mit der fixen Idee im Kopf, dort irgendeinen Frieden finden zu können, macht sich der Erzähler auf zu einer Reise nach Kalifornien, zusammen mit seiner Exfreundin Laure und seinem besten Freund Samuel. Der Weg zum Meer hält nicht nur einige Umwege (Las Vegas, Mexiko), Begegnungen (misstrauische Cops, Pianistinnen mitten in der Wüste) und Erinnerungen (an die Kindheit in einer französischen Kleinstadt) bereit und kuriert die drei jungen Franzosen von ihrem amerikanischen Traum; er wird auch zu einem Weg zurück ins Leben.
Wie Jean-Philippe Blondel es geschafft hat, mit einem Schicksal weiterzuleben, das kein Schriftsteller seinem Helden zumuten würde, davon berichtet er aus dem Abstand von zweieinhalb Jahrzehnten. Mit unerhörter französischer Leichtigkeit und heilsamem Humor erzählt der Autor hier seine eigene Geschichte – die Geschichte einer Reise, die ihn gerettet hat: aufrichtig, schonungslos, ohne falsches Pathos und mit dem Trost, der im Leben selbst liegt.
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Zweiundzwanzig
Roman
OT: Et rester vivant
Aus dem Französischen von Sophia Hungerhoff
gebunden mit Schutzumschlag und Lesebändchen
160 Seiten
ISBN: 978-3-86648-184-8
Erscheinungsdatum: 04.02.14
Als mare-eBook bei allen üblichen Händlern verfügbar
„Eine lakonisch erzählte Geschichte voll wunderbarer Miniaturen.“
Deutschlandradio Kultur
„Nüchtern, witzig und schonungslos geschrieben.“
Bayern 2
„Blondels wunderbar rasantes und kluges Buch erzählt von Verlust, von Freundschaft und davon, was es heißt, zweiundzwanzig zu sein und sich für ein eigenes Leben entscheiden zu müssen.“
Wiener Zeitung
„Mal federleicht und dann wieder tief berührend.“
Musikexpress
Zweiundzwanzig ist ein autobiografischer Roman, der den Leser zu Tränen rührt, ohne dass er auf die Tränendrüse drückt. Kongenial aus dem Französischen übersetzt von Sophia Hungerhoff. Wie man es vom mareverlag gewohnt ist, ist auch dieses Buch mit einem Feingefühl für Ästhetik gestaltet.“
DomRadio
„Eine diskrete, aber auch schonungslose Innenansicht eines völlig zerrütteten Innenlebens (...) Blondel schreibt in einem nüchternen Stil über existenzielle Grenzerfahrungen nach Schicksalsschlägen.“
Hessische Allgemeine
„Es gibt sie, diese Bücher, die einem einfach in die Hände fallen. Auf den ersten Blick unscheinbar, vielleicht mit schmuckem Cover und schlanken 160 Seiten. Der Klappentext verrät nicht allzu viel und ohne große Erwartungen beginnt man zu lesen. Und dann, nach ein paar Seiten trifft es einen mitten ins Herz. (…) Jean-Philipp Bondel ist mit Zweiundzwanzig ein tiefgründiger Roman geglückt, der trotz traumatischer Erinnerungen, quälender Sinnfrage und dem verzweifelten Versuch, wieder Glück und Freude zu spüren, viel Hoffnung in sich birgt. Mit seinem kunstvollen Wechsel zwischen humorvoller Leichtigkeit und zu Herzen gehender Poesie hallt die dichte Atmosphäre dieses Buches noch ganz lange im Kopf und im Bauch nach.“
ORF frm4 - online
„Jean-Philippe Blondels autobiografischer Roman ist keine Trauerfahrt, sondern wendet sich unpathetisch und mit tröstendem Humor dem Leben zu.“
GEO Saison

Jean-Philippe Blondel

Jean-Philippe Blondel wurde 1964 im französischen Troyes geboren, wo er auch heute als Autor und Englischlehrer mit seiner Familie lebt. Zuletzt veröffentlichte er in Frankreich den Bestseller 06h41. Zweiundzwanzig ist der erste seiner Romane, der auf Deutsch erscheint.

Jean-Philippe Blondel

Sophia Hungerhoff

Sophia Hungerhoff, geboren 1981, aufgewachsen in Bochum, studierte in Heidelberg, Bonn und Paris, ist seit 2006 im Verlagswesen tätig und lebt heute in Hamburg.

Sophia Hungerhoff