Surferboy

Von Kook zu cool
Bücher sind wie Wellen: Auf die guten muss man manchmal sehr lang warten.
Steve will Surfer werden – einer jener Halbgötter, die scheinbar auf dem Wasser wandeln und die Wellen bezwingen, kurz: den Elementen trotzen. Für eine Talratte aus dem San Fernando Valley mit Angst vor dem weiten Meer ist das kein leichtes Unterfangen. Bei seinen Auseinandersetzungen mit rabiaten Locals, geschäftstüchtigen Surfbrett-Designern, liebeshungrigen Surfgroupies und bekifften Großwellenjägern lernt er die komischen ebenso wie die dunklen Seiten des kalifornischen Surftraums kennen. Mit Elan und Leichtigkeit erzählt Surferboy eine Geschichte von Freundschaft, vom Erwachsenwerden und von der Faszination des Surfens – und vermittelt ganz nebenbei einen Wissensschatz, der es mit jedem Surfratgeber aufnehmen kann.
Als weltweit erster reiner Surfroman hat das Buch inzwischen Kultstatus, was nicht zuletzt seiner kuriosen Publikationsgeschichte geschuldet ist: Sowohl der Verlag der englischen als auch der Verlag der deutschsprachigen Ausgabe mussten kurz nach der Veröffentlichung Insolvenz anmelden; die Nachfrage nach weiteren Auflagen konnte nicht bedient werden. Surferboy wurde immer geheimnisvoller – und das Buch eine gesuchte Rarität.
Surfen besteht zu neunzig Prozent aus Warten, Surfer wissen das. Für Surferboy hat das Warten jetzt ein Ende: Der Roman ist endlich wieder lieferbar.
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Surferboy
Roman
OT: Surfer Boy
Aus dem Amerikanischen von Julia Ritter
gebunden mit Schutzumschlag und Lesebändchen
272 Seiten
ISBN: 978-3-86648-222-7
Erscheinungsdatum: 10.02.15
Surferboy nimmt einen mit in die Höhen und Tiefen der Wellen und hinein in das Leben der Jugendlichen und räumt auf mit einem romantisierten Bild von good vibrations und beach babes. Und trotzdem bleibt am Ende eine Sehnsucht nach all dem.“
literaturkritik.de
„Ein Buch, in dem die Sonne scheint. (…) Wer da nicht sofort in die Badehose springen will, dem kann ich auch nicht helfen.“
Kölner Treff
„Mit Surferboy hat Kevin McAleer den ersten reinen Surfroman geschrieben: das Porträt einer Subkultur von hawaiianischen Ursprüngen in den wilden Sechzigerjahren über Surfpunks und New Waver bis hin zur Kommerzialisierung der Szene. Dabei taugt der locker geschriebene Bildungsroman auch als Lehrbuch. Jeder Fehler und jeder Fortschritt wird haargenau festgehalten, was die Sache auch für kooks interessant macht und für alle, die Surfer verstehen wollen.“
GEO Saison
Surferboy ist natürlich in erster Linie ein Roman für Surffans. Er ist aber mehr als das, es ist eine Geschichte übers Erwachsenwerden und über Freundschaft. Und es ist ein Lexikon in Romanform. Wie entsteht eine surfbare Welle? Was sind eine Rippströmung, ein lip bounce oder ein wipe out? Wer es wissen will, dem sei Surferboy von Kevin McAleer empfohlen.“
B5 aktuell
„Kevin McAleer schafft es, ohne die Dinge tot zu beschreiben, ohne wahnsinnig vielschichtige Dialoge und ohne atemberaubende Story ein absolut lesenswertes Buch zu fabrizieren. Surferboy ist einer dieser Romane, in die ihr nach zwei Sätzen wieder so tief eintaucht, dass ihr schwören könntet, ihr habt Sand im Schlüpper.“
Radio Fritz

Kevin McAleer

Kevin McAleer wurde 1961 in Santa Monica, Kalifornien, geboren. Seine Jugend verbrachte er größtenteils auf dem Surfbrett. Heute lebt der promovierte Historiker als Schriftsteller und Übersetzer in Berlin. Seine historische Abhandlung Dueling: The Cult of Honor in Fin-de-Siècle Germany (Princeton University Press 1994) wurde von der Encyclopedia Britannica zu einem ihrer „Bücher des Jahres“ gekürt.

Kevin McAleer

Julia Ritter

Julia Ritter, 1968 in Hamburg geboren, wuchs an der Elbmündung auf und lebt seit 1988 in Berlin, wo sie als freiberufliche Übersetzerin, Texterin und Autorin arbeitet.

Julia Ritter