Post aus Hawaii

Erstmals nun erscheinen seine hinreißenden Reiseberichte in deutscher Sprache, ergänzt durch ausführliche Anmerkungen, ein Vor- und ein Nachwort sowie einen Brief und eine Tagebuchnotiz Mark Twains, die der Herausgeber während seiner Recherchen entdeckte.
Im Jahr 1866, lange vor dem Erscheinen seiner berühmten Romane und Reiseberichte, verbrachte Mark Twain mehrere Monate als Korrespondent auf den Inseln von Hawaii, seinerzeit noch ein unabhängiges Königreich. Die Artikel, die er dort schrieb, begründeten seinen Ruf als Autor und rasender Reporter, als ebenso genauer wie respektloser und origineller Beobachter seiner Zeit. Mit unermüdlichem Interesse und unvergleichlichem Humor schreibt Mark Twain über die Sitten und Unsitten der Eingeborenen, die königliche Familie und ihre mehr oder weniger ruhmreiche Geschichte, Walfänger und übereifrige Missionare, über die Katzenkompanien von Honolulu, die haarsträubende Odyssee einiger Schiffbrüchiger und den absurden Zeitvertreib der ersten Touristen. Nebenbei verteidigt er die Mörder von Kapitän James Cook, prüft die Schönheit hawaiischer Frauen und ihrer bunten Wickelkleider, die "passen wie ein Zirkuszelt auf einen Zeltpfosten", und erfindet neuartige Mittel gegen Seekrankheit.
Erstmals nun erscheinen seine hinreißenden Reiseberichte in deutscher Sprache, ergänzt durch ausführliche Anmerkungen, ein Vor- und ein Nachwort sowie einen Brief und eine Tagebuchnotiz Mark Twains, die der Herausgeber während seiner Recherchen entdeckte.
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Post aus Hawaii
Herausgegeben und aus dem Amerikanischen übersetzt von Alexander Pechmann
Festeinband aus Naturpapier, Schutzumschlag aus strukuriertem Naturpapier, Lesebändchen, farbiges Vorsatzpapier
368 Seiten
ISBN: 978-3-86648-130-5
Erscheinungsdatum: 09.03.10
„Moskitos? Schlangen? Sein Humor war giftiger. Ein köstliches, doppelbödiges Lesevergnügen.“
SPIEGEL Online
„Die kongenial komische, nuancenreiche Übersetzung lieferte Alexander Pechmann, der auch für die lesefreundlichen Fußnoten und das erhellende knappe Nachwort verantwortlich ist.“
Deutschlandradio Kultur
„Wer Post aus Hawaii am Strand von Waikiki liest, über den viele Hawaii-Touristen von heute nicht hinauskommen, dem eröffnen sie die Ebenen hinter dem Sonnenschein-Surf-Obama-Hulakitsch-Staat. (...) Den Leser erfreut das Anarchische, das Lakonische und Schelmische, das - typisch Twain - spöttisch Entlarvende und dabei nicht Gehässige in dieser frühen Post aus Hawaii."
Hamburger Abendblatt
„Ebenso originell wie humorvoll.“
Vogue
„Es ist diese Mischung aus finsterem Spott, lakonischer Erzählung sowie der Lust an Überraschung, Übertreibung und Zuspitzung bei Mark Twain, die für ganze Generationen von Autoren stilbildend wurde - nicht nur in Amerika. Twain machte die Umgangssprache, den Jargon der einfachen Leute, in Büchern salonfähig, seine Texte verbinden Witz und Kritik. Und sie sind immer unterhaltsam.“
Bayern 2
„Respektlos originell, hinreißend und kritisch.“
News Leben
„Pleiten, Pech und Pannen greift Twain gerne auf, nicht zuletzt dann, wenn er selbst das Opfer ist. Das ist vergnüglich und allein schon Grund genug, zu diesen nun erstmals vollständig auf Deutsch vorliegenden Reportagen und Anekdoten zu greifen. Umso lohnender ist die Lektüre, da Twain mit wachem Interesse über die Inseln streift. Dabei entsteht ein farbiges und erfahrungssattes Porträt des Königtums von einst.“
Kölner Stadt-Anzeiger

Mark Twain

Mark Twain, 1835 als Samuel Langhorne Clemens in Florida geboren, ist bis heute einer der beliebtesten und erfolgreichsten amerikanischen Schriftsteller. Seine ersten Reiseberichte machten ihn berühmt - Weltruhm schließlich erlangte er mit seinen Romanen Tom Sawyers Abenteuer und Die Abenteuer des Huckleberry Finn. Am 21. April 1910 starb Mark Twain in Connecticut.

Mark Twain

Alexander Pechmann

Alexander Pechmann, geboren 1968 in Wien, studierte Soziologie, Psychologie sowie englische und amerikanische Literaturwissenschaft. Er arbeitet als freier Autor, Herausgeber und Übersetzer und übertrug u. a. Werke von Mary Shelley, W. B. Yeats und Nathaniel Hawthorne ins Deutsche. Für mare übersetzte er zuletzt Herman Melvilles Typee (2019).

Alexander Pechmann