Die Unmöglichkeit des vierhändigen Spiels

Ein Roman über Mutter und Sohn, Einsamkeit und Sehnsucht, Vertrauen und Verrat – und über die Liebe zur Musik
Sie sind vor Monaten im Streit auseinandergegangen; nun ahnen sie nicht, dass sie sich auf demselben Kreuzfahrtschiff befinden: Almut, Ende vierzig, als Bordpsychologin, und ihr Sohn Sebastian, Anfang zwanzig, als Barpianist. Während sich Sebastian in eine Kollegin aus der Crew verliebt und in das Schicksal von vier blinden Passagieren verstrickt wird, bekommt Almut Einblicke in die Ehe-Abgründe der Mitreisenden und muss sich ihrer Vergangenheit stellen, die plötzlich allgegenwärtig ist: in Gestalt von Bernd Gaus, dem Personalmanager des Luxusliners, der sich täglich zur Musikstunde am Flügel in Almuts Beratungszimmer einfindet.
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Die Unmöglichkeit des vierhändigen Spiels
Roman
gebunden mit Schutzumschlag und Lesebändchen
448 Seiten
ISBN: 978-3-86648-111-4
Erscheinungsdatum: 25.08.09
„Mosters Roman über Musik, DDR, Vertrauen und Verrat, Nähe und Einsamkeit ist ein gelungenes, gut geschriebenes Stück Literatur, das die deutsche DDR-Vergangenheit gekonnt in die menschlichen Schicksale verwebt. Was oberflächlich betrachtet wie eine spannende Geschichte aussieht - treffen sie sich oder nicht? - entpuppt sich bei näherer Betrachtung als ein intelligenter, sehr kontrastreich aufgebauter Roman mit viel Tiefgang.“
literaturkritik.de
„Ein wunderbar tiefgründiges Mutter-Sohn-Drama voller Menschlichkeit - und Musik.“
Petra
„Moster hat hier einen Roman vorgelegt, dem man seinen Debütstatus allenfalls positiv in der überbordenden Begeisterung fürs eigene Schreiben und in der unbändigen Lust am Fabulieren anmerkt. Das Buch ist überaus spannend, klug konstruiert, bisweilen unglaublich witzig, in seiner Psychologie glaubwürdig, in seiner Weltsicht engagiert, kritisch und doch human und weit entfernt von allem Tastenden und Testenden eines durchschnittlichen Debüts. Die Unmöglichkeit des vierhändigen Spiels ist ein aus vielerlei Warte lesbares Buch. Dass der Musik darin eine dramaturgische Funktion zukommt, ihre Möglichkeit zur Stimulation, zur Animation, zur Manipulation, zur Versenkung erörtert werden, ist nur eine von vielen Facetten dieses Romans, über den sich noch vieles sagen ließe. Man kann es aber auch kurz fassen: unbedingt lesen!“
das Orchester
„Eine grandios komponierte Mutter-Sohn-Geschichte.“
Buchmarkt
„Es kommen so kluge Passagen in diesem Buch vor, dass man am liebsten einen Block daneben legen und permanent mitschreiben möchte, um auch ja nicht zu vergessen.“
Szene Hamburg
„Eine feine Mutter-Sohn-Geschichte - Mosters erstes Buch ist ein Volltreffer.“
Tina
„Moster erzählt seinen wohlkomponierten Roman aus wechselnden Perspektiven und mit gekonnt dirigierten Spannungsbögen.“
emotion
„Eine spannende Spielart der Familienzusammenführung, an der Freunde klassischer Musik ihre Freude haben werden.“
Brigitte
„Mosters Debüt glänzt mit klugen Weltbeobachtungen und erinnert an Joseph Conrad.“
Welt am Sonntag
„Es ist eine im wahrsten Sinne spannungsvolle Story, die Moster aus wechselnder Perspektive erzählt und so seinen Erstlingsroman gehörig in Fahrt bringt. Ein Lesevergnügen nicht nur für Leute, die Musik lieben oder sich für die nächste Kreuzfahrt präparieren.“
Buchjournal
„Ein vielversprechender Debütroman des Autors, der gefühlvoll und mit einer Prise von Humor schreibt und auf weitere Veröffentlichungen warten lässt.“
Deutsch-Finnische Rundschau

Stefan Moster

Stefan Moster, geboren 1964 in Mainz, lebt als Autor, Übersetzer, Lektor und Herausgeber in Helsinki und Berlin. Unter anderem übertrug er Werke von Petri Tamminen, Rosa Liksom, Selja Ahava und Daniel Katz vom Finnischen ins Deutsche.

Stefan Moster
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