Der Himmel über Greene Harbor

„R. L. Stevenson wäre stolz auf Nick Dybek. Dieses Buch ist ein Pageturner voller Geheimnisse, Gefahr und Verrat.“ Stewart O’Nan
Jeden Herbst lassen die Männer von Loyalty Island den grünen Nebel der Olympic-Halbinsel hinter sich und fahren auf die Beringsee hinaus. Der vierzehnjährige Cal ist zu jung, um seinen Vater zu begleiten, aber alt genug, um zu wissen, dass sein Leben – wie das aller Familien im Ort – vom Schicksal der Krabbenfischer abhängt. Er ist ebenfalls alt genug, um die Spannungen zwischen seinen Eltern zu spüren – ob er, Cal, in die Fußstapfen seines Vaters treten soll, ist ein wiederkehrender Streitpunkt –, und auch das Verhältnis seiner Mutter zu John Gaunt, dem Besitzer der Flotte, wirft Fragen auf. Dann stirbt John Gaunt: ein Schock für Cals Mutter, aber auch eine handfeste Bedrohung für die gesamte eingeschworene Gemeinschaft von Fischerfamilien. Denn nun soll Johns Sohn Richard die Geschäfte übernehmen, der als zynischer Außenseiter gilt und obendrein noch nie einen Fuß auf einen Kutter gesetzt hat. Als Cal zufällig ein Gespräch zwischen seinem Vater und zwei weiteren Fischern belauscht, beschleicht ihn ein Verdacht – aber kann es wirklich sein, dass sie Richard aus dem Weg räumen wollen? Der Winter naht, Cals Verdacht erhärtet sich, und bald gerät sein moralischer Kompass massiv aus dem Takt.
Ein mitreißender und von der amerikanischen Presse gefeierter Roman über Väter und Söhne, das Ende einer Kindheit, über Verantwortung, Loyalität – und über die Frage, was Menschen zu unmoralischem Handeln treibt.
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Der Himmel über Greene Harbor
Roman
OT: When Captain Flint Was Still a Good Man
Aus dem Amerikanischen von Frank Fingerhuth
gebunden mit Schutzumschlag und Lesebändchen
320 Seiten
ISBN: 978-3-86648-160-2
Erscheinungsdatum: 12.02.13
„Ein starkes Debüt. Eine spannende Erzählung über Schuld, Gewissen und Verantwortung, zugleich ein Buch über die poetische Kraft von Bildern.“
Deutschlandradio Kultur
„Warnung an alle, die Der Sturm (und die Verfilmung mit George Clooney) aufgewühlt hat: Dieser Roman ist noch gewaltiger.“
Brigitte
„Der Autor ist ein Maler mit Worten, er zeichnet großartige Landschaftsbilder, man riecht das Meer und den Hering, man hört Regen und spürt die eisige Kälte. (...) Pures Lesevergnügen.“
WDR 2
„Coming-of-Age-Geschichte und Abenteuerroman, Familiendrama und das atmosphärische Porträt einer rauen Landschaft, noch dazu mit Spannung gewürzt - alles drin, alles sorgfältig zusammengeführt.“
KulturSPIEGEL
„Ein gelungener erster Roman, der auf weitere Bücher des Autors hoffen lässt.“
dpa
„So wird Dybeks Debüt zu einem unglaublich dichten, tiefgründigen und nicht zuletzt nervenzerreißenden Leseerlebnis, bei dem man die salzige Gischt auf der Zunge zu schmecken glaubt. Ein atypischer und dadurch großer Wurf amerikanischer Gegenwartsliteratur.“
ORF radio fm4
„Ein mitreißender Roman über das Ende der Kindheit, Verantwortung und Schuld.“
Dresdner Morgenpost
„Nick Dybek erzählt davon so überzeugend, dass man als Leser keine Sekunde lang die Glaubwürdigkeit der Geschichte in Frage stellt. Er tut das, indem er den Leser völlig in den Moment eintauchen lässt. Dazu lässt er der Vorstellungskraft seines Ich-Erzählers Cal poetische, sehr überzeugende Bilder entspringen.“
WDR 5
Der Himmel über Greene Harbor ist ein mit verblüffender Souveränität erzählter und atmosphärisch unglaublich dichter Erstling - fast meint man das Salz des Meeres in dieser geradezu gemalten Prosa voller Sinnlichkeit und Dynamik zu riechen. Von Seite zu Seite steigert Nick Dybek dabei die psychologische Spannung und lässt den Roman zu einem rundum gelungenen 'Pageturner' mit Tiefgang werden.“
culturmag.de
„Ein Debüt, das alle Erwartungen übertroffen hat. (...) Nick Dybek malt mit Worten unvergessliche Bilder vom Meer. Man kann die raue See förmlich sehen, die Fangkörbe mit den Krabben riechen und den in den Häusern gebackenen Heilbutt schmecken.“
B5 aktuell
„Wer es dieses Jahr nicht ans Meer schafft, tröste sich mit diesem Roman - eine Wucht!“
Wienerin
„Ein echter Pageturner.“
Grazia
„Ein starker Debütroman, überzeugend, dicht, differenziert.“
Sonntagszeitung

Nick Dybek

Nick Dybek, geboren 1980 und aufgewachsen in Kalamazoo, Michigan, studierte in Ann Arbor an der University of Michigan. Für seine Kurzprosa wurde er bereits mit verschiedenen Preisen ausgezeichnet. Er lebt in New York City. ist sein erster Roman, dessen Übersetzungsrechte in mehrere Länder verkauft wurden.

Nick Dybek

Frank Fingerhuth

Frank Fingerhuth, geboren 1947 in Hamburg, studierte Anglistik und Germanistik an der Universität Hamburg, wo er auch promoviert wurde. Von 1981 bis 1985 war er Redakteur beim Deutschsprachigen Dienst der BBC London, danach arbeitete er bis 2010 beim NDR, zunächst als Nachrichten-, später als Kulturredakteur.

Frank Fingerhuth