Alleingang

Das scharfsinnige Porträt eines Außenseiters, einer Freundschaft, einer Generation – Stefan Mosters bisher vollkommenstes Werk
Als Kinder sind sie Freunde: Freddy und Tom. Sie wohnen in derselben Straße, besuchen dieselbe Klasse, nachmittags spielen sie Baader-Meinhof-Bande. Während Tom als behütetes Einzelkind aufwächst, lebt Freddy mit Oma und Geschwistern in einem verwahrlosten Haushalt. Anfang der Achtziger zieht Tom in eine alternative Studenten-WG; man positioniert sich gegen Kernkraft, Startbahn West und Pershing-Raketen – und gefällt sich darin, »einen wie Freddy« in seinen Reihen zu haben. Doch die Rolle des Außenseiters ist kompliziert.
Erzählt aus der Perspektive des Erwachsenen, der frisch aus der Haft entlassen ist, spielt der Roman an einem einzigen Tag: Von dort blickt Freddy zurück in jene Zeit, in der Freundschaften, Konflikte, freie Liebe und der Hunger nach Anerkennung sein Leben bestimmten – und zu einer Tragödie führten, die ihn viele Jahre seines Lebens kosten sollte.
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Alleingang
Roman
gebunden mit Schutzumschlag und Lesebändchen
368 Seiten
ISBN: 978-3-86648-297-5
Erscheinungsdatum: 12.02.19
„Einen großartigen Roman über die Generation der Baby-Boomer, wunderbare Schlaglichter auf die westdeutsche Gesellschaft vor allem der friedensbewegten und doch erstaunlich gewalttätigen 80er Jahre und das genau beobachtete Psychogramm eines Außenseiters – all das bietet Stefan Moster in seinem Roman Alleingang."
Die Rheinpfalz
„Stefan Moster gelingt mit diesem Freddy ein modernes Porträt von Dostojewskis Idioten, Glück sieht allerdings anders aus. Sehr gelungen!“
Buchkultur
„Stefan Moster zeichnet das eindringliche Porträt eines Mannes, der nirgends richtig dazugehört, und gerade deshalb alles daran setzt, niemanden zu enttäuschen, – mit für ihn fatalen Folgen.“
SRF 2 Kultur

Stefan Moster

Stefan Moster, geboren 1964 in Mainz, lebt als Autor und Übersetzer in Berlin. Er unterrichtete an den Universitäten München und Helsinki; 2001 erhielt er den Staatlichen finnischen Übersetzerpreis. Bei mare erschien zuletzt sein Roman Neringa oder Die andere Art der Heimkehr (2016). Für Alleingang wurde der Autor mit dem Martha-Saalfeld-Preis 2018 ausgezeichnet.

Stefan Moster

Stefan Moster zu Gast bei den 42. Innsbrucker Wochenendgesprächen

Podiumsdiskussion; 24.05.2019; Rennweg 2, in 6020 Innsbruck

Weitere Infos zur Veranstaltung >

Themenschwerpunkt 2019: „Reise“

Warum wollen alle reisen, aber niemand ist gerne Tourist? Stefan Zweig hat für diese Unterscheidung übrigens das schöne Begriffspaar „reisen“ und „gereist werden“ geprägt. – Und warum müssen wir nach jedem Ferienende den Daheimgebliebenen im Detail von unseren Erlebnissen berichten? Vielleicht weil auch in der kleinsten Urlaubsreise noch der Mythos spürbar ist, dass jede Reise in die Fremde auch eine Reise zu sich selbst ist.

Moderation: Stefan Slupetzky

Stefan Moster zu Gast bei den 42. Innsbrucker Wochenendgesprächen

Podiumsdiskussion; 23.05.2019; Rennweg 14, in 6020 Innsbruck

Weitere Infos zur Veranstaltung >

Themenschwerpunkt 2019: „Reise“

Warum wollen alle reisen, aber niemand ist gerne Tourist? Stefan Zweig hat für diese Unterscheidung übrigens das schöne Begriffspaar „reisen“ und „gereist werden“ geprägt. – Und warum müssen wir nach jedem Ferienende den Daheimgebliebenen im Detail von unseren Erlebnissen berichten? Vielleicht weil auch in der kleinsten Urlaubsreise noch der Mythos spürbar ist, dass jede Reise in die Fremde auch eine Reise zu sich selbst ist.

Moderation: Birgit Holzner, Stefan Slupetzky

  1. Meeresroman
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  2. Von Männern und Menschen
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  4. Die Frau des Botschafters
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  5. Lieben sich zwei
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