Neringa

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Stefan Moster: Die Frau des Botschafters

"Ein genauer Blick und eine präzise Sprache, die bis in die Dialoge hinein stimmt."
Frankfurter Allgemeine Zeitung

Stefan Moster: Lieben sich zwei

"Ein zeitgemäßes Buch über den Teil des Lebens, den sich niemand erkaufen kann. Analytisch und fein beobachtend erzählt."
BÜCHER

"Reisen in die Vergangenheit, so schien es, führten leicht in die Irre. Wozu unternahm man sie überhaupt? Warum die Suche nach den Spuren der Großväter?"

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Stefan Moster

Stefan Moster, geboren 1964 in Mainz, lebt als Autor, Übersetzer, Lektor und Herausgeber in Helsinki und Berlin. Unter anderem übertrug er Werke von Petri Tamminen, Rosa Liksom, Selja Ahava und Daniel Katz vom Finnischen ins Deutsche. 2012 nahm Moster am Wettbewerb um den Bachmannpreis teil. Bei mare erschienen bereits seine Romane Die Unmöglichkeit des vierhändigen Spiels (2009), Lieben sich zwei (2011) und Die Frau des Botschafters (2013). weitere Infos

Es ist eine einzige Einstellung in einem Film, die ihn aufrüttelt: eine kurze Szene am Mont-Saint-Michel, der berühmten Felseninsel im normannischen Wattenmeer. Der Mann, den dieses Bild an eine längst vergessen geglaubte Postkarte erinnert, ist ein Deutscher, der in London lebt, er ist soeben fünfzig geworden und voller Zweifel an seinem Lebensentwurf. Zwar mangelt es ihm nicht an Erfolg, doch vermisst er das Gefühl, der Nachwelt etwas Sichtbares zu hinterlassen – und Nachkommen, die seine Hinterlassenschaft schätzen und sich an ihn erinnern könnten. So scheint es kein Zufall, dass gerade jetzt die Erinnerungen an seinen Großvater Jakob Flieder – den damaligen Absender der Karte vom Mont-Saint-Michel – wach werden, der als einfacher Pflasterer ein die Jahrzehnte überdauerndes Werk geschaffen und eine Familie ernährt hatte ... Trotzdem entfaltet die Flut der Fragen, die sich dem Enkel plötzlich aufdrängen, eine ungeahnte Wucht.

Getrieben von der unbestimmten Sehnsucht nach einem Leben voller Bestimmung, begibt sich ein Mann auf die Spuren seiner Familie – und muss sich fragen, wie zuverlässig die Geschichten sind, die man sich über sich selbst erzählt, und wie zufällig die Quellen und Überlieferungen, derer man sich dafür bedient. Und mitten in der biografischen Sinnsuche, die der Autor virtuos mit deutschen Schicksalen vom frühen 20. Jahrhundert bis zur Gegenwart verknüpft, führt die Begegnung mit einer jungen Frau aus Litauen zu
einer ganz neuen Möglichkeit des Glücks im Hier und Jetzt.

Stefan Moster
Neringa
oder Die andere Art der Heimkehr

Roman
288 Seiten, gebunden mit Schutzumschlag und Lesebändchen

 

Stefan Moster liest aus "Neringa" auf zehnseiten.de