Pressestimmen "Traumschiff"


Alban Nikolai Herbst
Traumschiff
Roman
320 Seiten,
gebunden mit Schutzumschlag und Lesebändchen

"Ein traumhaft schönes Buch. […] Ein Wortkomponist."
Thomas Böhm, RBB Radio Eins
Zum Podcast, Sendung vom 24.01.2016)

 

"Ein ungewöhnlicher Roman über das Sterben, der doch als ein betörender Gesang auf das Leben zu lesen ist."
MDR Figaro

 
"In der weit zurückreichenden Reihe der Trost- und Sterbebücher ist das vorliegende ein besonders gewitztes, dem man die opulente Orchestrierung gerne zugesteht."
Oliver Jungen, Frankfurter Allgemeine Zeitung


"Dass Herbst seinen Protagonisten nie vorschiebt, um dem Leser eigene Überzeugungen zum Thema Tod aufzunötigen, ist eine Stärke des Romans. Stattdessen regt diese meisterlich erzählte Sterbegeschichte uns zur Auseinandersetzung mit dem eigenen Ende an."

Uwe Schütte, Volltext
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"Ein staunenswert schöner Roman über das Sterben."
Hubert Winkels, Die Zeit


"Im Traumschiff nun entwickelt er einen Sprachsog, in dem die Farben des Meeres, die Bewegungen des Schiffes, das uralte oder höchst neue Wortgut der Fahrensleute, das Einerlei des Vergnügungs-Bord-Alltages und die Charaktere der Mitreisenden zusammenfließen oder aufeinander prallen. Konsequent und humorvoll."
Matthias Biskupek, Neues Deutschland


"So erweist sich Herbsts Traumschiff weniger als ein Buch über das Sterben oder über Senilität, sondern als ein eindringlicher Roman über den Triumph der Kunst über den Tod."
Christopher Ecker, SR2

"Eine Meditation über das Abschiednehmen." 
Kai U. Jürgens, Kieler Nachrichten

"Mit Traumschiff ist Alban Nikolai Herbst gelungen, was Thomas Mann angestrebt haben soll: Heitere Ironie im Angesicht des Todes."
Christa Nebenführ, ORF Ö1

"Er hat ein bemerkenswertes, nachdenklich stimmendes Buch geschrieben, das, wie jedes Kreuzfahrtschiff auch, vom Meer getragen wird, von dem sich sagen lässt, dass es, passend zum Verlagsnamen, der eigentliche Held ist."
Otto A. Böhmer, Wiener Zeitung


"Eine Reise wie ein Abschiedsfest für das Leben, bei der das magische Denken einer Sehnsucht einsetzt, die weiß: 'Jede Faser der Welt wurzelt im Drüben.' – Selten wurde so unmittelbar und versöhnlich über eine Utopie des Sterbens geschrieben."

Bettina Hesse, WDR 5


"Ein bemerkenswerter Roman über die gesteigerte Lebensintensität vor dem Tod, oft lakonisch-komisch, oft sehr berührend, mit einer wirklich unerwarteten Schlusspointe [...]."

Rupert Ascher, Die Presse
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"Das literarische Spiel mit den Wirklichkeiten, der visionäre Blick in die Zukunft, indem die Erzählungen der Vergangenheit ernst genommen werden, die nahezu rebellische Reflexion über die Sprache, all dies wird in Traumschiff meisterhaft, weil unaufdringlich entfaltet.
Lanmeister hält sich für einen 'Fahrgast', nicht für einen 'Patienten', und dieses Selbstbewusstsein, das sich in eine Sehnsucht, auch beim Leser, verwandelt, verschlägt einem auf den letzten Seiten des Romans, spätestens aber in jenem Moment die Sprache, als der moribunde Held sich mit dem Sprechen versöhnt. Selten wurde so klug, kritisch und lebensfroh über das Sterben fabuliert wie in diesem Roman."

Carsten Otte, SWR 2
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