Jens Rosteck

Jens Rosteck
Jens Rosteck, 1962 geboren, lebte viele Jahre in Paris und an der Côte d'Azur, wo er neben Essays zur Musik- und Literaturgeschichte eine Reihe von literarischen Biografien verfasste, u. a. über Paul Bowles, Kurt Weill, Oscar Wilde und Bob Dylan. Zuletzt publizierte er viel beachtete Monografien über Hans Werner Henze und Édith Piaf. Der promovierte Musikwissenschaftler, Kulturgeschichtler, Pianist und Autor mehrerer Städteporträts wohnt heute im Badischen. Bei mare erschien zuletzt seine Biografie Brel: Der Mann, der eine Insel war (2016).

Dalí

Text: Jens Rosteck   
Apr 2016, No. 115
Seine gigantische Installation „Traum der Venus“ wurde für den Künstler zum Albtraum. Auf der Weltausstellung 1939 in New York geriet Salvador zwischen die Fronten von Kunst und Kommerz. Aber selbst im Scheitern war er noch grandios.

Brel. Der Mann, der eine Insel war

Text: Jens Rosteck   
Mär 2016, Sachbuch
"Es gibt zwei Arten von Menschen: Es gibt die Lebenden. Und mich. Und ich, ich bin auf See." 
Jacques Brel


Er war wild, unbequem und verführerisch, er brachte es zu Weltruhm und blieb doch zeit seines Lebens ein großer Zweifler: Jacques Brel. Mit großer Kennerschaft und Feingefühl nähert sich der Musikwissenschaftler und Frankreich-Spezialist Jens Rosteck dem facettenreichen Leben und Schaffen dieses Ausnahmekünstlers, beleuchtet den oft widersprüchlichen, umtriebigen Charakter, liefert feinsinnige Interpretationen ausgewählter Chansons und erweckt auf intelligente Weise Musikgeschichte zum Leben.

Luxus, Ruhe, Sinnlichkeit

Text: Jens Rosteck   
Okt 2014, No. 106
Auf der Suche nach dem perfekten Licht und seinem persönlichen Stil hat Henri Matisse viele Jahre den Süden Frankreichs erkundet. Im mondänen Nizza fand er das Blau seiner Träume, inneren Frieden und die Vollendung seiner Kunst.

Mein Ibiza

Text: Jens Rosteck   
Aug 2013, Sachbuch
Mit Ibiza, der legendenumwobenen "weißen Insel", verbindet Jens Rosteck eine nun schon fast fünf Jahrzehnte währende Lebens- und Liebesgeschichte. Atmosphärische Momentaufnahmen dieser fast surrealen Enklave, in der sich Blumenkinder und Nacktbadende tummelten und Stierkämpfer und Kriegsdienstverweigerer es sich gut gehen ließen, fügen sich zu einem Kaleidoskop alternativer Lebensformen am Mittelmeer. Doch der Autor zieht nicht nur nostalgische Bilanz – vielmehr präsentiert er Ibiza als sinnliches Kontinuum, als stabilen Mythos und alljährlich wiederbelebbaren Kindheitstraum.

Himmelskönig, Strandpoet

Text: Jens Rosteck   
Jun 2013, No. 98
Die erwachende Liebe der französischen Bourgeoisie zum Meer animiert den Maler Eugène Boudin um 1860 zu einer neuen Sprache in der Freilichtmalerei. So wird er zum Erfinder des Strandbilds ebenso wie zum Wegbereiter des Impressionismus.

Vertreibung aus dem Paradies

Text: Jens Rosteck   
Jun 2012, No. 92
Der Aufenthalt von George Sand und Frédéric Chopin auf Mallorca war alles andere als romantisch. Dabei hatte die Flucht aus Paris auf die Insel im Liebesrausch begonnen.

Wie das Meer ins Ohr kam

Text: Jens Rosteck   
Okt 2000, No. 22
Die Geräusche des Meeres musikalisch zu beschreiben war für die Komponisten aller Zeiten eine große Herausforderung.

Verführung im Schatten der Düne

Text: Jens Rosteck   
Jun 1999, No. 14