Die Frau des Botschafters

Auch bei mare

Stefan Moster: Neringa

"Reisen in die Vergangenheit, so schien es, führten leicht in die Irre. Wozu unternahm man sie überhaupt? Warum die Suche nach den Spuren der Großväter?"

Stefan Moster: Lieben sich zwei

"Ein zeitgemäßes Buch über den Teil des Lebens, den sich niemand erkaufen kann. Analytisch und fein beobachtend erzählt."
BÜCHER

Stefan Moster: Die Unmöglichkeit des vierhändigen Spiels

"Eine grandios komponierte Mutter-Sohn-Geschichte." Buchmarkt
"Ein genauer Blick und eine präzise Sprache, die bis in die Dialoge hinein stimmt."
Frankfurter Allgemeine Zeitung 

Stefan Moster

Stefan Moster, geboren 1964 in Mainz, lebt mit seiner Familie in Espoo, Finnland. Im mareverlag erschienen bisher seine Romane Die Unmöglichkeit des vierhändigen Spiels (2009) und Lieben sich zwei (2011). weitere Infos
Die Freundschaft zwischen Klaus und Oda, der Frau des Botschafters, beginnt mit einem Fisch. Eines Abends legt ihn der Fischer auf den Steg der deutschen Botschaft in Helsinki, deren Garten an die Ostsee grenzt. Oda war früher Fernsehredakteurin, jetzt repräsentiert sie Deutschland an der Seite ihres
Mannes. Klaus, der allein in einem Holzhaus am Meer wohnt und sich selbst zu genügen scheint, eröffnet eine Gegenwelt zum Diplomatenleben, in dem Oda die Tage oft lang werden. Vor allem sehnt sie sich nach ihrem Sohn Felix, der in einem Heim in Deutschland lebt. Eines Tages fasst Oda einen tollkühnen Plan:
Sie will ihrem Sohn das einzigartige Licht auf den zugefrorenen Buchten vor der Küste Helsinkis zeigen. Mit Klaus als Komplizen macht sie sich auf den Weg, ohne dass irgendjemand anderes von ihrem Vorhaben weiß.

Die bewegende Geschichte einer ungleichen Freundschaft, einer Ehe und der Liebe einer Mutter zu ihrem Kind. Ein elegant erzählter Roman über die Entwicklung einer Frau und die Frage, was es heißt, Mensch zu sein - getaucht in das berückende Licht des Nordens.


Stefan Moster
Die Frau des Botschafters
Roman
320 Seiten,
gebunden mit Schutzumschlag und Lesebändchen