Die Inseln, auf denen ich strande

Nominiert für den German Design Award 2014


"Schöner stranden kann man nicht."
Wolfgang Herles in der Sendung Das blaue Sofa des ZDF

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Autor Lucien Deprijck

Lucien Deprijck, Jahrgang 1960, ist freier Autor und Übersetzer englischer und amerikanischer Literatur. Unter anderem übertrug er Mark Twain, Robert Louis Stevenson und Stephen Crane ins Deutsche. Zuletzt erschien im mareverlag Südseejahre, seine Übersetzung von Fanny Stevensons Tagebuch und R. L. Stevensons Briefen aus ihrer Zeit auf Samoa. Lucien Deprijck lebt in Köln. weitere Infos
Stranden, aber wie? Das zeigt dieses einzigartige Buch in immer neuen Facetten. Auf einsamen und bewohnten, lebensfeindlichen und paradiesischen, tropischen und windumtosten Inseln erfüllen sich Schicksale, enden Träume, bieten sich neue Chancen. »Man strandet ja schließlich nicht jeden Tag, und wenn es schon mal passiert . . . und man das Glück hat, auf einer Insel angeschwemmt zu werden, dann soll es doch auch stilecht sein«, beschwert sich einer von Lucien Deprijcks Schiffbrüchigen, dem es ganz und gar nicht passt, am Strand von Menschenmassen empfangen zu werden. Ein anderer strandet mit einer Frau, mit der er sich rein gar nichts zu sagen hat. Ein weiterer vermisst schmerzlich seine große Liebe.
So stillt dieses einzigartige Gesamtkunstwerk aus 18 kurzen und längeren Inselepisoden und kongenialen Illustrationen die Sehnsucht nach dem Eintauchen in unbekannte Welten und erzählt zugleich von der Begegnung mit sich selbst, den Mitmenschen und den ganz großen Fragen. Und wer in klassischen Robinsonaden die weiblichen Helden vermisst: Hier wird er - wird sie - sie finden. Ob geheimnisvoll, dramatisch oder von absurder Komik: Lucien Deprijcks Variationen der existenziellen Erfahrung des Strandens sind höchst originell und zutiefst menschlich.
Lucien Deprijck
Die Inseln, auf denen ich strande
208 Seiten,
mit 18 farbigen Illustrationen von Christian Schneider
Halbleinenband, Fadenheftung, dreiseitiger Farbschnitt, Lesebändchen

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