Hundert Tage Amerika

Auch bei mare

Zora del Buono: Big Sue

"Zora del Buono ist eine Erzählerin, die weiß, wie man aus Sätzen Funken schlägt."
Spiegel online

Zora del Buono: Canitz' Verlangen

"Das Buch ist außerordentlich. Es beschreibt ein dunkles Kapitel deutscher Geschichte ohne ein einziges moralisches Wort."
Frankfurter Rundschau
Eine Frau, ein Hund, eine Reise - hundert Tage Amerika

"Heute durch Poland, Hebron, Paris und Hanover gefahren, um nach Berlin zu gelangen."

Leseprobe          Presse

Autorin Zora del Buono

Zora del Buono, geboren 1962, wuchs in Zürich auf und lebt seit 1987 in Berlin. Nach ihrem Architekturstudium arbeitete sie mehrere Jahre als Architektin und Bauleiterin, bevor sie sich zu einem Berufswechsel entschloss und mit dem Schreiben begann. Sie ist Gründungsmitglied der Zeitschrift mare und betreut heute deren Kulturressort. Im mareverlag erschienen ihre Romane Canitz’ Verlangen (2008) und Big Sue (2010), die beide von der Stiftung Buchkunst im Wettbewerb der schönsten deutschen Bücher prämiert wurden. weitere Infos
Sie ist ein Querschnitt durch die nordamerikanische Gesellschaft: die Atlantikküste - mit Puritanern und Quäkern im Norden, jüdischem Leben in den Großstädten, Chinatown und Little Havanna, aber auch unbekannteren Mikrokosmen wie Little Haiti in Miami. Von Juli bis Oktober hat sich Zora del Buono mit ihrem Hund Lino im Gepäck auf eine Reise entlang der Küste begeben, vom kühlen, weiten Neufundland bis in den schwülen, überdrehten Irrsinn Floridas. Sie lässt die Menschen ihre von der Einwanderung geprägten Lebensgeschichten erzählen: Hummerfischer, moderne Wikinger, Immigrationsforscher, Leute, die per Green-Card-Los ins Land kamen und solche, die vor Kriegen flüchteten wie die Boatpeople aus Vietnam.

Mit dem Blick der Europäerin erschließt die Autorin sich und dem Leser die ungeheure Vielfalt der Ostküste und fragt: Ab wann ist man eigentlich Amerikaner? Was bedeuten historische Erfahrungen von Walfang bis Woodstock für das heutige Zusammenleben? Die Antworten, die ihr unterwegs begegnen, setzt del Buono in Bezug zu Europa und verwebt Porträts, Skizzen, historische Zitate und aktuelle Notizen zu einer atmosphärisch dichten Reisereportage.

Zora del Buono
Hundert Tage Amerika
Begegnungen zwischen Neufundland und Key West
254 Seiten,
gebunden mit Schutzumschlag und Lesebändchen


itb book award für "Hundert Tage Amerika"

Auszeichnung für Zora del Buono

Große Auszeichnung für Hundert Tage Amerika: Die Reisereportage von mare-Autorin Zora del Buono wurde Ende Januar mit dem ITB Berlin BuchAward 2012 in der Kategorie „Das literarische Reisebuch“ geehrt. Die ITB-BuchAward-Jury lobte die „atmosphärisch dichte und kenntnisreiche Erzählweise“ in Zora del Buonos Bericht über ihre Reise entlang der nordamerikanischen Ostküste, der bei mare im Herbst 2011 erschienen ist. Die Preisverleihung fand am 9. März auf der weltweit größten Reisemesse ITB in Berlin statt.
Zora del Buono (r.) bei der Preisverleihung neben dem ebenfalls ausgezeichneten Michel Rauch.

Hundert Tage Amerika - Gesprächsrunde in Köln

Sie haben beide die verschiedenen Gesichter Amerikas kennengelernt, denn sie haben es jeder für sich mehrere Monate lang von Nord bis Süd bereist. Am 8. September trafen die beiden Reiseautoren und Journalisten Zora del Buono und Wolfgang Büscher nun im Literaturhaus Köln zusammen, um aus europäischer Sicht über "Wege durch Amerika" zehn Jahre nach "9/11" zu diskutieren. Dabei las Zora del Buono natürlich auch aus ihrer literarischen Reisereportage Hundert Tage Amerika.

Das bunt gemischte Publikum von rund achtzig Personen genoss einem Abend voller Erzählungen von einem Land, in dem jeder Mensch seine ganz eigene Geschichte zu erzählen weiß. Einig waren sich Wolfgang Büscher und Zora del Buono vor allem über die ungebrochene Offenheit der amerikanischen Bevölkerung - besonders gegenüber Reisenden zu Fuß oder mit Hund.