Elisabeth Mann Borgese

Elisabeth Mann Borgese
Elisabeth Mann Borgese wurde 1918 in München als 5. Kind von Katia und Thomas Mann geboren. 1939 heiratete sie Giuseppe Antonio Borgese.
Sie arbeitete als Professorin für Politologie an der Technischen Universität von Halifax/Kanada und war Expertin für Seerecht.
Elisabeth Mann-Borgese gründete das International Ocean Institute auf Malta. Die Erlöse der Bücher ihres Vaters investierte sie in die Rettung der Meere laut ihrem Motto: "Wir müssen die Ozeane retten, wenn wir uns selbst retten wollen." Seit 1967 nahm sie regelmäßig an den UNO-Seerechtskonferenzen teil. Ihrem Engagement wird zugeschrieben, dass im heutigen Seerecht die Meere als Gemeinerbe der Menschheit angesehen werden, wie auch die Einrichtung des Internationalen Seegerichtshofs in 1996 Hamburg. Ihr Buch Das Drama der Meere, erschienen 1976 wurde in 13 Sprachen übersetzt.
Elisabeth Mann-Borgese war lange Zeit einziges weibliches Mitglied des Club of Rome, den sie mitbegründete. 1993 erhielt sie in Assisi den Internationalen Umweltpreis des Franziskanischen Zentrums für Umweltstudien.
Elisabeth Mann-Borgese starb am 8. Februar 2002 in St. Moritz.

„Was kommt hinter dem Horizont?“

Text: Elisabeth Mann Borgese   
Okt 1999, No. 16
Die Meeresforscherin Elisabeth Mann Borgese beschreibt, wie sie in ihrer Kindheit von Strand, Wellen und Weite eingefangen wurde. Für sie war es eine Zauberwelt.

Wo tote Materie das Leben gebiert

Text: Elisabeth Mann Borgese   
Apr 1999, No. 13
Der Tiefseeboden steckt voller Naturwunder – Und bietet die bedeutsamsten Ressourcen des 21. Jahrhunderts.

Das gemeinsame Erbe der Menschheit

Text: Elisabeth Mann Borgese   
Dez 1997, No. 5
Die Freiheit der Meere ist ein politisch umstrittener Begriff. Gerade in unserer Zeit der Globalisierung muss ihm ein neuer Sinn gegeben werden.