Stefan Moster

Stefan Moster
Stefan Moster, geboren 1964 in Mainz, lebt als Autor und Übersetzer in Berlin. Er übertrug Werke zahlreicher namhafter Autoren vom Finnischen ins Deutsche; für mare übersetzte er zuletzt Der Tag, an dem ein Wal durch London schwamm von Selja Ahava (2014). Ebenfalls bei mare erscheinen die Romane Stefan Mosters, zuletzt Neringa oder Die andere Art der Heimkehr (2016).

Die Frau des Botschafters

Text: Stefan Moster   
Aug 2013, Belletristik
Es ist der Beginn einer ungleichen Freundschaft: Eines Abends findet Oda, die Frau des deutschen Botschafters, auf dem Bootssteg hinter ihrer Residenz in Helsinki einen großen Fisch – ein Geschenk von Klaus, wie sich herausstellt, der in einem Holzhaus am Meer lebt und die Diplomatenwelt lieber von ferne beobachtet. Noch ahnt keiner von beiden, dass sie bald zusammen eine abenteuerliche Reise unternehmen werden, in Richtung Deutschland und mit einem wagemutigen Plan.

"Ein genauer Blick und eine präzise Sprache, die bis in die Dialoge hinein stimmt.“ F.A.Z. über Stefan Mosters Lieben sich zwei

Lieben sich zwei

Text: Stefan Moster   
Aug 2011, Belletristik
Wie füllt man sein Leben, wenn die geplante Erfüllung ausbleibt?

Ines und Daniel leben seit anderthalb Jahren in der Hamburger HafenCity. Sie haben Traumjobs, eine perfekte Wohnung, sie lieben sich. Und sie wünschen sich ein Kind. Als ihr Wunsch nicht so schnell in Erfüllung geht wie erhofft, zeigen sich, zunächst fast unmerklich, feine Risse in der Ehe ...
Aug 2009, Belletristik
Sie sind vor Monaten im Streit auseinandergegangen; nun ahnen sie nicht, dass sie sich auf demselben Kreuzfahrtschiff befinden: Almut, Ende vierzig, als Bordpsychologin, und ihr Sohn Sebastian, Anfang zwanzig, als Barpianist.

"Ob Almut und Sebastian einander in die Arme oder gar ins Messer laufen, hinter Kap Hoorn, unterwegs nach Patagonien, das ist die Frage, die uns nicht loslassen wird, gerade wegen der vielen, dem Text äußerst raffiniert eingeschriebenen Geschichten, die von Almuts Klienten handeln, von ihrem Mut, ihrer Feigheit, von Sebastians Versuchen, ein autonomer Mensch zu sein, das Leben zu verstehen, das Glück zu finden - und nicht zuletzt auch von der Liebe zur Musik, die Mutter und Sohn womöglich mehr verbindet, als sie wahrhaben wollen."
Katja Lange-Müller