Die Unmöglichkeit des vierhändigen Spiels

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"Reisen in die Vergangenheit, so schien es, führten leicht in die Irre. Wozu unternahm man sie überhaupt? Warum die Suche nach den Spuren der Großväter?"

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"Ein genauer Blick und eine präzise Sprache, die bis in die Dialoge hinein stimmt." Frankfurter Allgemeine Zeitung

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"Ein brillanter Eheroman und der 46-jährige Stefan Moster quasi ein John Updike der Neuzeit." Myself
Ein Roman über Mutter und Sohn, Einsamkeit und Sehnsucht, Vertrauen und Verrat - und über die Liebe zur Musik.

Autor Stefan Moster

Stefan Moster, geboren 1964 in Mainz, lebt als Autor, Übersetzer, Lektor und Herausgeber mit seiner Familie in Espoo, Finnland. Er unterrichtete an den Universitäten München und Helsinki; 1997 erhielt er das Münchner Literaturstipendium für Übersetzung, 2001 den Staatlichen finnischen Übersetzerpreis. Unter anderem übertrug er Werke von Hannu Raittila, Ilkka Remes, Kari Hotakainen, Markku Ropponen, Petri Tamminen und Daniel Katz ins Deutsche. Die Unmöglichkeit des vierhändigen Spiels ist Stefan Mosters erster Roman. weitere Infos
Sie sind vor Monaten im Streit auseinandergegangen; nun ahnen sie nicht, dass sie sich auf demselben Kreuzfahrtschiff befinden: Almut, Ende vierzig, als Bordpsychologin, und ihr Sohn Sebastian, Anfang zwanzig, als Barpianist.

Während sich Sebastian in eine Kollegin aus der Crew verliebt und in das Schicksal von vier blinden Passagieren verstrickt wird, bekommt Almut Einblicke in die Ehe-Abgründe der Mitreisenden und muss sich ihrer Vergangenheit stellen, die plötzlich allgegenwärtig ist: in Gestalt von Bernd Gaus, dem Personalmanager des Luxusliners, der sich täglich zur Musikstunde am Flügel in Almuts Beratungszimmer einfindet...

"Ob Almut und Sebastian einander in die Arme oder gar ins Messer laufen, hinter Kap Hoorn, unterwegs nach Patagonien, das ist die Frage, die uns nicht loslassen wird, gerade wegen der vielen, dem Text äußerst raffiniert eingeschriebenen Geschichten, die von Almuts Klienten handeln, von ihrem Mut, ihrer Feigheit, von Sebastians Versuchen, ein autonomer Mensch zu sein, das Leben zu verstehen, das Glück zu finden - und nicht zuletzt auch von der Liebe zur Musik, die Mutter und Sohn womöglich mehr verbindet, als sie wahrhaben wollen."
Katja Lange-Müller


Stefan Moster
Die Unmöglichkeit des vierhändigen Spiels
Roman
448 Seiten, gebunden mit Lesebändchen