Emanuel Eckardt

Emanuel Eckardt
Emanuel Eckardt, Jahrgang 1942, geboren in Hamburg, ist studierter Grafiker und Illustrator und arbeitete als freier Karikaturist, bevor er sich dem Journalismus zuwandte. Er war zwölf Jahre Reporter für den stern und erhielt 1981 den Egon-Erwin-Kisch-Preis für seine Reportage über die Konzertreise der Berliner Philharmoniker mit Herbert von Karajan nach Japan. Er war Stellvertretender Chefredakteur bei Geo und gemeinsam mit Wolf Thieme Chefredakteur von Merian, entwickelte Geo-Saison und Amadeo, das Musik-Magazin des stern.

Eckardt veröffentlichte zahlreiche Bücher. Unter anderem, gemeinsam mit dem Fotografen Dieter Blum,  Das Orchester - Die Innenwelt der Berliner Philharmoniker. Er begleitete und porträtierte das Orchester und seine Dirigenten über viele Jahre. Für ein Zeit-Dossier über die Berliner Philharmoniker wurde er 2003 abermals für den Kisch-Preis nominiert. Eckardt lebt als freier Autor in Hamburg und schreibt unter anderem für Cicero, stern und Geo, National Geographic Deutschland, Merian und mare, Die Zeit und den Feinschmecker. 2006 gründete er mit mehreren renommierten Kollegen die Website autoren-reporter.de.

Männerpension

Text: Emanuel Eckardt   Fotos: Jan Windszus
Okt 2016, No. 118
In die exklusiven Society-Clubs Hamburgs darf nur hinein, wer dazugehört – ein kleiner Zirkel von Reedern, Bankiers, Kaufleuten, Politikern, Diplomaten. Was tun die Herrschaften dort eigentlich?

Die wollen doch nur töten

Text: Emanuel Eckardt   
Jun 2016, No. 115
Es waren Inszenierungen, Spiele fürs Volk, blutig und ernst. Römische Kaiser ließen Arenen fluten und schickten Tausende Gladiatoren aufs Wasser, um Seeschlachten nachzustellen.

Fernmeldewesen

Text: Emanuel Eckardt   
Feb 2016, No. 114
Brieftauben umspannten einst mit ihren Flügeln Land und Meer. Als schnelle Nachrichtendienstler waren sie lange Zeit ein Instrument der Mächtigen

König der Tiefsee

Text: Emanuel Eckardt   
Feb 2015, No. 108
Dom Carlos I. steht für den Anfang vom Ende der portugiesischen Monarchie. Im Chaos seiner Regentschaft flüchtete er sich in seine Leidenschaft, die Ozeanografie.

Teile und herrsche

Text: Emanuel Eckardt   
Dez 2012, No. 95
Dass Moses das Meer halbieren konnte, ist bekannt. Dass aber auch die Kirche dazu imstande war, zeigte sich mit Papst Alexander VI. Das Meer ist katholisch, Gottes Wille schwebt über dem Wasser. Die Päpste, Gottes Kapitäne, navigieren die Geschicke der Welt.

Seifenoper unter Vollzeug

Text: Emanuel Eckardt   
Okt 2011, No. 88
Die Götterwelt der Wikinger war ausgesprochen menschlich. Es herrschten Intrigen und Affären, Lügen und Täuschung, Mord und Totschlag. Hohe Wellen schlug vor allem der Meeresgott Njörd.

Der letzte Traum der Pharaonin

Text: Emanuel Eckardt   
Feb 2011, No. 84
Als politische Konflikte noch auf dem Meer ausgetragen wurden, gingen nicht nur Flotten, sondern manchmal auch Weltreiche unter. Die Schlacht bei Actium besiegelte das Ende Kleopatras und Ägyptens.

Lusus-Tropfen

Text: Emanuel Eckardt   Fotos: Fara Phoebe Zetzsche
Nov 2010
Verbote haben manchmal, das zeigt die Kulturgeschichte der Menschheit, erstaunliche Wirkung. Das biblische Verbot, die Frucht vom Baum der Erkenntnis zu essen, führt zur Erfindung der Damen- und Herrenoberbekleidung; das islamische Bilderverbot schenkt der Nachwelt das Ornament; und das Verbot für Untertanen der britischen Krone, Bordeaux zu trinken, bringt die Erfindung edlen Portweins und die Verschiffung in die Welt. Eine Geschichte aus dem Reich des Lusus, des Gefährten von Weingott Dionysos.

Tee, Macht, Freiheit

Text: Emanuel Eckardt   
Jun 2010, No. 80
Aus Protest gegen die Steuerpolitik des britischen Mutterlands kippen Amerikas Kolonisten am 16. Dezember 1773 Teekisten in den Hafen von Boston. Was mit der „Boston Tea Party" beginnt, endet in der Gründung der Vereinigten Staaten von Amerika.

Steuerklasse 1A

Text: Emanuel Eckardt   Fotos: Stefan Pielow
Jun 2009, No. 74
Die kleine Kanalinsel Jersey ist ein sicherer Ort für scheues Kapital. Banken, Fonds und Treuhänder hüten mit Argwohn Milliarden aus aller Welt. Es leben aber auch normale Menschen hier.