Im Dezember 1917 explodierte der Munitionsfrachter „Mont Blanc" in der kanadischen Hafenstadt und legte sie in Asche. Es war die bis dahin größte von Menschen verursachte Katastrophe aller Zeiten.
Es soll der erste Versicherungsbetrug zur See werden. Doch der Sprengsatz explodiert schon am Kai. So ist Bremerhaven Schauplatz des bis dahin schwersten Bombenanschlags der deutschen Geschichte.
Hühnerbouillon im Liegestuhl, Leibesübungen auf dem elektrischen Reitpferd, Shuffleboard an Deck - eine Seereise in den fünfziger Jahren, als auf der „Andrea Doria" noch alles klar war.
Am 17. Juli 1956 verliess der Stolz der italienischen Flotte den Hafen von Genua, ausgerechnet an einem 17., obwohl die Zahl den Azzuri Unglück verheißt. Mögen sich, schrieben die Zeitungen später, schlechte Witterung, Leichtsinn und Technikgläubigkeit addiert haben, die 17 ist der Rechnung unbedingt hinzuzufügen.
1936 erhielt der Luxusliner "Queen Mary" den letzten Schliff. Madame Yevonde, mondäne Meisterin der Farbfotografie, dokumentierte die Arbeiten für das Magazin "Fortune"
Sie wollen nicht bleiben, sie wollen auch nicht zurück. Seit Jahren hausen ukrainische Fischer im Hafen von Las Palmas auf Schiffen, die von ihren Reedern aufgegeben wurden, und hoffen auf bessere Zeiten in ihrer Heimat.
Schwimmbagger, Forschungsschiffe, Großsegler - weltweit fahren zahlreiche Schiffe unter dem Namen „Alexander von Humboldt" über die Meere. Was sie miteinander vereint, ist nicht nur der
große Taufpate, sondern oft auch eine bewegte und kuriose Vergangenheit.
Die "Great Eastern" war ihrer Zeit um 50 Jahre voraus. Sie hat ihre Kapitäne und Reedereien schier überfordert mit ihren gigantischen Ausmaßen und ihrer Leistung. So dampfte sie von einer Katastrophe in die nächste. Die Chronik eines Misserfolgs.